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Komponenten | 28 Mai 2012

Adels-Contact plant und produziert mit abas-ERP

Zehn Jahre lang arbeitete der Zulieferer der Elektroindustrie, Adels-Contact, mit der betriebswirtschaftlichen Standardsoftware abas-ERP.
Trotz des problemlosen Betriebs und eines beachtlichen Umatzzuwachses bei gleicher PersonalstĂ€rke entschloss sich das Unternehmen zu einem außergewöhnlichen Schritt: Wie bei einer ERP-EinfĂŒhrung wurden alle GeschĂ€ftsprozesse, der Umgang mit der Software, die DatenqualitĂ€t und vieles mehr auf den PrĂŒfstand gestellt. Im Rahmen eines groß angelegten IT-Reengineerings stellte das Unternehmen aus Bergisch-Gladbach die Arbeit mit dem ERP-System auf neue FĂŒĂŸe und setzte viele VerĂ€nderungen um, mit dem Ziel effektiver zu arbeiten, die ProduktqualitĂ€t und den Kundenservice zu verbessern, Kosten zu senken und die Rendite zu verbessern. Es ist nach deutschen MaßstĂ€ben ein klassischer MittelstĂ€ndler: Das 1930 gegrĂŒndete und in Bergisch-Gladbach ansĂ€ssige Unternehmen Adels-Contact hat sich einen guten Namen und Marktposition als Hersteller von Anschluss- und Verbindungstechnologie erarbeitet. Das Portfolio umfasst unter anderem Anschlusstechnik fĂŒr Beleuchtung und ElektrogerĂ€te, Trafoklemmen, Steckverbindersysteme fĂŒr die GebĂ€udetechnik, Klemmen und Steckverbinder fĂŒr die LED-Beleuchtungstechnik. Am Hauptstandort in Bergisch-Gladbach sind rund 100 Mitarbeiter beschĂ€ftigt. Das Produktportfolio ist mit rund 3.000 gelisteten Artikeln groß, tĂ€glich verlassen mehr als eine halbe Million Klemmen und Steckverbinder das Stammhaus in Bergisch Gladbach. In der eigenen Fertigung verarbeitet der Zulieferer bis zu 800.000 Isolierteile und mehr als zwei Millionen Metalleinzelteile pro Tag. An rund 1.300 aktive Kunden, zu mehr als 90 Prozent OEM-Hersteller, der Rest sind Elektro-HĂ€ndler, liefert der Hersteller. ERP-System wird zum DauerlĂ€ufer Um die Organisation des Unternehmens zu unterstĂŒtzen wurde 1998 ein ERP-System des Karlsruher Herstellers ABAS eingefĂŒhrt. Da Adels-Contact keine große IT-Abteilung aufbauen wollte, entschied man sich fĂŒr das deutschlandweit vertretene IT-Beratungs- und Systemhaus ComputerKomplett, das die EinfĂŒhrung von abas-ERP begleitete. "Uns war damals wichtig, dass wir eine Standardlösung möglichst schnell und problemlos einfĂŒhren, die unsere BedĂŒrfnisse als Elektrofertiger möglichst gut abdeckte", erinnert sich die Leiterin Controlling/IT, Anja Hochköppler. Man startete mit 20 Anwendern, heute arbeiten rund 50 Mitarbeiter mit abas-ERP. Das ERP-System hat sich zum unverzichtbaren Werkzeug fĂŒr Adels-Contact entwickelt und wurde von Anfang an intensiv genutzt, denn der Hersteller setzt neben den Standardprodukten auf kundenspezifische Lösungen, die bedarfsgerecht produziert werden. Das erfordert genaue Planung und Kontrolle von Einkauf, LagerbestĂ€nden, FertigungskapazitĂ€ten und Lieferkonditionen, die ohne ein passgenaues und leistungsfĂ€higes ERP-System nicht umsetzbar sind. Den Nutzen von abas-ERP belegen diese Zahlen: Das Unternehmen wuchs seit der ERP-EinfĂŒhrung kontinuierlich und konnte im Umsatz 45 Prozent zulegen - bei gleicher PersonalstĂ€rke. BewĂ€hrt hat sich abas-ERP ĂŒber die Jahre hinweg auch im Hinblick auf seine StabilitĂ€t - "bis heute hatten wir nicht einen Ausfall", so Anja Hochköppler. Die zweite Hochzeit "Eine gute Organisation ist die Basis fĂŒr wirtschaftlichen Erfolg. Wir können nur zulegen, wenn wir möglichst effektive GeschĂ€ftsprozesse definieren und tagtĂ€glich umsetzen. Daran hat das ERP-System einen bedeutenden Anteil. Uns war klar, dass wir sowohl in unserer Organisation als auch beim zweifellos vorhandenen Potential, das dieses System bietet, nicht alles ausgeschöpft hatten", sagt GeschĂ€ftsfĂŒhrer Andre Rumpff. Das bergische Unternehmen startete aus diesem Grund 2008 ein Reengineering-Projekt. Rund zehn Jahre nach der ERP-EinfĂŒhrung sollte der Einsatz des ERP-Systems, inklusive aller Prozesse, auf den PrĂŒfstand. Dazu holte sich das Unternehmen seinen bewĂ€hrten Partner ComputerKomplett vom Standort Mettmann wieder mit ins Boot. Auf Basis von "P3WIA", einer Methodik fĂŒr ERP-EinfĂŒhrungen und IT-Reengineering wurden gemeinsam mit dem Beratungshaus alle relevanten GeschĂ€ftsprozesse analysiert. Mit dem Ziel effektiver zu arbeiten, die ProduktqualitĂ€t und den Kundenservice zu verbessern, Kosten zu senken und die Rendite anzuheben. Dazu wurden pro Abteilung Key-User benannt, die eine umfassende abas-Schulung erhielten, damit diese das System nicht nur besser verstehen, sondern auch Potentiale fĂŒr ihre Abteilung erkennen. "Wichtig war unter anderem auch, alle Mitarbeiter zu motivieren, die Daten möglichst zeitnah zu erfassen und nichts auf Papier zu notieren, damit wir im ERP mit aktuellen Daten arbeiten können. Das hatte auch Einfluss auf die DatenqualitĂ€t, denn im Rahmen des IT-Projektes fand auch eine Bereinigung der Stammdaten statt, die sich positiv auswirkte", sagt Anja Hochköppler. Organisation auf dem PrĂŒfstand Die Umsetzung des erarbeiteten Konzeptes musste selbstverstĂ€ndlich im laufenden Betrieb stattfinden, es waren vielfĂ€ltige Arbeiten zu erledigen, Grenzen in Köpfen zu verschieben und alte Gewohnheiten zu Ă€ndern. "Unsere FlexibilitĂ€t als Zulieferer der Elektroindustrie ist eine wichtige Grundlage unseres Erfolgs. Wir fertigen in kleinen und mittleren Serien, bieten eine hohe Variantenvielfalt und gehen weitestgehend auf Kunden spezifische WĂŒnsche ein", so Andre Rumpff. Damit Standardprodukte verfĂŒgbar sind, produziert Adels-Contact diese in notwendigen Mengen auf Lager. Verbesserungen - nicht nur im Detail Auch bei der Lieferbereitschaft konnte das bergische Unternehmen Verbesserungen erreichen. "Wir mĂŒssen einen guten Mittelweg finden zwischen einem sinnvollen Lagerbestand, um Kunden schnell zu bedienen, einer vernĂŒnftigen Auslastung der Produktion, kĂŒrzere Durchlaufzeiten und einer geringeren Kapitalbindung. Hier unterstĂŒtzt uns die ERP-Software sehr gut und wir konnten da mit unserem Reengineering noch an einigen "StellschrĂ€ubchen" drehen und noch positivere Ergebnisse erzielen", sagt GeschĂ€ftsfĂŒhrer Andre Rumpff. Optimierungen wurden unter anderem auch bei der Mengenreservierung im Einkauf mit optimalen Bestellmengen, verbesserter Produktionsauslastung der Fertigungsmaschinen sowie einer deutlich verbesserten Lieferbereitschaft erreicht. Den Verantwortlichen im Unternehmen stehen heute außerdem aussagekrĂ€ftige und aktuelle Kennzahlen zur VerfĂŒgung, die fĂŒr einen guten Überblick sorgen und als Entscheidungsgrundlage dienen.
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