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Komponenten | 28 Februar 2012

Infineon mit XMC4500-Serie

Infineon Technologies hat mit der XMC4500-Serie seine ersten 32-Bit Mikrocontroller für Industrieanwendungen am Markt, die den Cortex-M4-Prozessor von ARM verwenden.

Anlässlich der Kongressmesse Embedded World 2012 in Nürnberg präsentiert das Unternehmen Muster seiner XMC4500-Mikrocontroller, deren Volumenproduktion im Mai 2012 anläuft. Auch für die umfassende Unterstützung durch Entwicklungswerkzeuge ist bereits Sorge getragen: Neben der kostenlosen Entwicklungsplattform DAVE 3 von Infineon gibt es ein vollständiges Tool-Angebot einschließlich Compiler, Debugger, Software-Analyse-Tools und Flash-Programmierungs-Tools, umfangreiche Software-Lösungen und Consulting-Services namhafter Anbieter. Die XMC4500-Serie eignet sich besonders für den Einsatz in elektrischen Antrieben, Solarinvertern und in der Fertigungs- und Gebäude-Automatisierung. „Mehr als jedes andere Konkurrenzprodukt ist die XMC4000-Familie auf die Bedürfnisse von Industriekunden zugeschnitten: Sie bietet leistungsstarke, optimierte Peripherie und eine umfassende Entwicklungsumgebung, mit der die Einarbeitung komfortabel, zeitsparend und kostenlos ist“, sagte Dr. Stephan Zizala, Senior Director, Industrie- und Multimarket-Mikrocontroller bei Infineon Technologies AG. „Zugutekommt der XMC4500-Serie unsere mehr als 30-jährige Erfahrung bei der Mikrocontroller-Entwicklung für die Industrie. XMC4500 hat auf die Ansteuerung von Elektromotoren optimierte Timer-Module, schnelle ADCs, integrierte Delta-Sigma-Demodulatoren, einen schnellen und robusten Flashspeicher sowie einen erweiterten Temperaturbereich bis 125 °C.“ Die XMC4500-Serie besteht aus mehreren Produkten, die sich beim Temperaturbereich (85 °C oder 125 °C) unterscheiden, bei der Größe des Flash-Speichers (512 kB bis 1 MB) und beim Gehäuse (LQFP-100, LQFP-144 und LFBGA-144). Die XMC4500-Mikrocontroller bieten eine 120-MHz-CPU, 160 KByte RAM sowie umfangreiche Peripherie- und Schnittstellenfunktionen. Zu den Peripheriefunktionen gehören u. a. vier parallele und schnelle 12-Bit AD- Wandlermodule, zwei 12-Bit DA-Wandler, vier Delta-Sigma-Demodulator-Module und sechs Capture/Compare-Einheiten (CCU4 und CCU8). Hinzu kommen zwei Positionierungs-Interface-Module und ein Modul zur Ansteuerung von Touch-Buttons und einer LED-Matrix. Für die Kommunikation unterstützen die XMC4500-Mikrocontroller Ethernet, USB sowie eine SD/MMC-Schnittstelle. Außerdem bieten sie drei CAN-Knoten und sechs serielle Kommunikationskanäle sowie eine externe Busschnittstelle. Verfügbarkeit der XMC4500-Serie und Preis Musterbestellungen für die XMC4500-Serie sind ab der Embedded World 2012 möglich. Je nach CPU-Frequenz, Temperaturbereich und Gehäuseversion liegt der Stückpreis für einen XMC4500-Mikrocontroller bei einer Bestellmenge von 10.000 Stück zwischen 3,90 Euro und 5,50 Euro. Verfügbarkeit weiterer XMC4000-Familienmitglieder XMC steht für „Cross-Market Microcontrollers”; also für den Einsatz in vielfältigsten Industrieanwendungen. Die XMC4000-Familie besteht derzeit aus fünf Serien, die sich im Wesentlichen bei Core-Frequenz, Speicherkapazität, Peripheriefunktionen und der Anzahl der I/Os unterscheiden: XMC4500 mit 120-MHz-CPU, für die Muster verfügbar sind, XMC4100 und XMC4200 mit 80 MHz, XMC4400 mit 120 MHz und die noch in Definition befindliche XMC4700-Serie mit 180 MHz. Im vierten Quartal 2012 wird es Muster für die Serien XMC4100, XMC4200 und XMC4400 geben.
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2019.06.17 21:26 V13.3.21-1