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© Standardization Group for Embedded Technologies Embedded | 24 Februar 2012

Embedded Konsortium gegründet

Die Standardization Group for Embedded Technologies (SGET) wurde als neues Embedded Konsortium fĂŒr Standardisierungsaufgaben gegrĂŒndet.
Zu den GrĂŒndungsmitgliedern zĂ€hlen die fĂŒhrenden Embedded-Computer-Hersteller Advantech, congatec, Data Modul, Kontron, MSC und SECO sowie die Fachverlage WEKA Fachmedien und Vogel Business Media. Die in GrĂŒndung befindliche SGET, die Anfang MĂ€rz zur konstituierenden Sitzung zusammenkommt, wird sich in der Entwicklung und Pflege weltweit gĂŒltiger Embedded-Computing-Spezifikationen engagieren, um die marktgerechte Standardisierungen der Embedded-Technologien voranzutreiben. Mit der SGET wird ein global agierendes, herstellerunabhĂ€ngiges Konsortium geschaffen, das in der Lage ist, auf den beschleunigten technologischen Fortschritt und verĂ€nderte Marktanforderungen schnell und flexibel zu reagieren. Die GrĂŒndungsmitglieder gehen davon aus, dass sich binnen Jahresfrist weltweit ĂŒber hundert Firmen und Organisationen der Gruppe angeschlossen haben werden, da ein großer Bedarf nach besserer Marktausrichtung und schneller Umsetzung in Spezifikationen besteht. Weitere Firmen und Institutionen, die sich mit dem Thema Embedded Computing beschĂ€ftigen, sind deshalb eingeladen, der neuen Standardization Group for Embedded Technologies beizutreten. Hierzu zĂ€hlen insbesondere Embedded-Computer-Hersteller auf Board- und Systemlevel, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Embedded-Systemintegratoren, OEM Solution Provider und industrielle Anwender. „Durch unterschiedliche Herstellerinteressen auf Bauelemente-Ebene werden die Standardisierungsarbeiten fĂŒr Module verlangsamt. Aus diesem Grunde freuen wir uns, dass das neue Board- und Module-Hersteller-Konsortium Regeln geschaffen hat, die mehr Raum fĂŒr Innovationen bieten und die die Interessen von Anwendern in den Vordergrund stellen“, erklĂ€rt Wolfgang Eisenbarth, MSC. „Das Ziel der GrĂŒndungsmitglieder der Standardization Group for Embedded Technologies ist es, einen weltweit schlagkrĂ€ftigen neuen TrĂ€ger fĂŒr Embedded-Computer-Spezifikationen zu schaffen, der deutlich schneller und unbĂŒrokratischer agiert, als vergleichbare Organisationen. Hierzu bietet die SGET unter anderem vereinfachte Regeln und verkĂŒrzte Einspruchsfristen, um neue Spezifikationen schneller verabschieden zu können“, erklĂ€rt Dirk Fistel, Kontron AG, einen wesentlichen Grund fĂŒr die GrĂŒndung eines neuen Konsortiums. „Angesichts des rasanten technologischen Fortschritts im Embedded Markt ist es erforderlich, dass auch konkurrierende Unternehmen zusammenarbeiten. Das kann allerdings nur funktionieren, wenn wir entsprechende Rahmenbedingungen schaffen. Ein schnell agierendes Gremium ermöglicht es uns, gemeinsam sofort auf sich Ă€ndernde Marktanforderungen reagieren zu können. Aus diesem Grund begrĂŒĂŸen wir die GrĂŒndung des neuen Konsortiums ausdrĂŒcklich“, stellt Christian Eder, congatec, fest. „Wir erwarten von der neuen Standardization Group for Embedded Technologies wesentliche AnstĂ¶ĂŸe im Bereich der SFF Prozessoren, denn sowohl bei Computer-on-Modules wie auch bei Motherboards und SBCs, wie z.B. 3,5 Zoll, oder bei den IO-Baugruppen fĂŒr Embedded Systeme gibt es weiteren Standardisierungsbedarf. Es fehlte aber bisher an einem schlagkrĂ€ftigen Konsortium, das sich diesen BemĂŒhungen nachhaltig und mit hoher Effizienz annimmt“, erklĂ€rt Carsten Rebmann, Advantech. „Die neuen Prozessortechnologien fĂŒr Tablet-PCs und mobile Anwendungen in der Consumer Elektronik haben auch auf den Embedded Markt eine hohe Auswirkung. Es ist folglich sehr wichtig, dass wir hier von Anfang an mit vereinten KrĂ€ften an gemeinsamen Spezifikationen arbeiten, die schnellstmöglich weltweite GĂŒltigkeit erlangen“, konkretisiert Gianluca Venere, SECO, das fĂŒr ihn aktuell wichtigste Handlungsfeld. „Es ist aber auch so, dass wir abseits der Formfaktoren auch ĂŒber die Standardisierung von individuellen Interfaces nachdenken mĂŒssen, die beispielsweise ĂŒber IP-Stacks implementiert werden. Ich erwarte, dass die SGET hier eine Vorreiterrolle einnehmen kann. Schließlich bedarf auch dieses Thema einer Standardisierung“, benennt Markus Mahl, Data Modul, ein weiteres potenzielles Handlungsfeld der neuen Standardization Group for Embedded Technologies. Erste Workforces fĂŒr die Computer-on-Modules installiert Erste Arbeitsgruppen wird die Standardization Group for Embedded Technologies, die nach deutschem Recht als eingetragener Verein gegrĂŒndet wird, rund um die Computer-on-Module Spezifikationen Qseven und eine dedizierte ARM Modul Spezifikation bilden. Weitere Gruppen sind zur Entwicklung von Spezifikationen jederzeit bei der SGET willkommen. Die ReprĂ€sentanten der GrĂŒndungsmitglieder (v.l.n.r.): Wolfgang Eisenbarth (MSC), Christian Eder (congatec), Markus Mahl (Data Modul), Gianluca Venere (Seco), Josef Behammer (Kontron) und Carsten Rebmann (Advantech)
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