Anzeige
Anzeige
Anzeige
Komponenten | 28 November 2011

Halbleiterbausteine von STMicro steuern Stanford Solar Car

Die 32-Bit-Mikrocontroller von STMicroelectronics kommen in den Steuerungseinheiten der elektrischen und elektronischen Systeme im neuesten Solar-Auto der UniversitÀt Stanford zum Einsatz.
Das voll neuester Technik steckende Fahrzeug gab sein Debut anlÀsslich des diesjÀhrigen World Solar Challenge. Bei diesem prestigetrÀchtigen Ereignis vom 16. bis 21. Oktober lieferten sich solarbetriebene Fahrzeuge ein Rennen quer durch Australien.

Das von Stanford-Studenten konstruierte und gebaute Solarauto ,Xenith' war eines der rund 40 Fahrzeuge, die zu der 3.000 Kilometer langen Wettfahrt von Darwin nach Adelaide gestartet waren. Die Elektrik dieses Solarmobils basiert auf dem 32-Bit-Mikrocontroller STM32 von STMicroelectronics, der fĂŒr sĂ€mtliche Subsysteme zustĂ€ndig ist - von der Umwandlung der von den Solarzellen gelieferten Energie ĂŒber den Geschwindigkeitsregler und die Ansteuerung des Helm-Displays bis zur Beschleunigungsregelung.

Der Erfolg eines Solarfahrzeugs resultiert aus seiner FĂ€higkeit, bei Tageslicht möglichst viel Energie aus dem Sonnenlicht zu gewinnen und die EnergievorrĂ€te und den Energiebedarf effizient ins Gleichgewicht zu bringen. Vier STM32-Mikrocontroller ĂŒbernehmen das Maximum Power Point Tracking, damit die Solarzellen-Arrays des Xenith einen grĂ¶ĂŸtmöglichen Energieertrag liefern. Ein weiterer STM32-Baustein ĂŒberwacht die Spannung, misst die Temperatur und den Strom und widmet sich kritischen Funktionen wie der Kontrolle des Energieflusses durch das Fahrzeug.

Weitere STM32-Mikrocontroller koordinieren die Kommunikation zwischen Fahrer, Fahrzeug, Motorsteuerung und Hinterrad-Lenksystem und nehmen sich auch der Hilfssysteme an, zu denen die Beleuchtung, die Telemetrie und die Reifendruck-Überwachung zĂ€hlen.

"Das Solarfahrzeug enthĂ€lt eine Vielzahl komplexer Systeme, die alle ohne Unterbrechung und mit einem Minimum an Energie funktionieren und zusammenarbeiten mĂŒssen", sagte Gregory Hall vom Stanford Solar Car Project. "Die leistungsfĂ€higen, flexiblen und zuverlĂ€ssigen Steuerungs-Bausteine von ST besitzen eine extrem leistungsstarke Peripherieausstattung und hochwertige Bibliotheken und sind damit die perfekte Wahl fĂŒr die hohen Performance-AnsprĂŒche unseres Projekts und das eng gesteckte Zeitbudget, das uns fĂŒr die Entwicklung zur VerfĂŒgung stand."

"Die Entscheidung der UniversitĂ€t Stanford, STM32-Technik als Basis fĂŒr die Subsysteme ihres Solarautos zu verwenden, unterstreicht die starke Position von ST im Embedded-Systems-Segment", betont Michel Buffa, General Manager der Microcontroller Division von ST. "Wir sind stolz, beim Stanford Solar Car Project dabei zu sein, denn schließlich kombiniert dieses hoch angesehene Programm innovative Forschung mit dem Neuesten im Bereich der alternativen Antriebstechniken."

Note: Das Stanford Solar Car Project ist ein von den Studenten durchgefĂŒhrtes, nicht gewinnorientiertes Vorhaben, das den HochschĂŒlern praktische Technik-, Projektmanagement- und GeschĂ€ftserfahrung vermitteln und gleichzeitig das Bewusstsein fĂŒr Fahrzeuge mit sauberem Antrieb schĂ€rfen soll. Das Team arbeitet in einem zweijĂ€hrigen Design-and-Build-Zyklus und wird durch Spenden finanziert.
Weitere Nachrichten
2019.01.17 14:20 V11.11.0-1