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Komponenten | 16 November 2011

Ice Cream Sandwich – Googles nächste Android-Spezialität

Android hat wirklich jedermanns Appetit im Markt für Consumer-Elektronik geweckt: Cupcake, Donut, Éclair, Froyo, Gingerbread, Honeycomb und nun Ice Cream Sandwich – die neueste Spezialität aus der Patisserie Chez Google.
Beginnend mit den ersten Android-Versionen bis hinauf zu Honeycomb in diesem Frühjahr wurden alle Versionen von Android auf MIPS-basierten Consumer-Elektronik-Plattformen ausgeliefert. Die neueste Version, die demnächst von Google vorgestellt wird, ist Ice Cream Sandwich (ICS).

Nach der Veröffentlichung des Quellcodes durch Google werden wir und unsere Lizenznehmer die Ports für OEM-Plattformen schnell bereitstellen.

Schon jetzt ist die gesamte Branche gespannt auf die Open-Source-Veröffentlichung von Ice Cream Sandwich. Als Google den ersten ICS-Prototyp im Oktober angekündigte, dachte manch einer fälschlicherweise, ICS sei bereits veröffentlicht worden. Zu diesem Zeitpunkt aber war ICS noch nicht veröffentlicht – und wurde auch von Google noch nicht offiziell freigeben.

Diese Vorgehensweise ist die gleiche wie bei allen früheren Ankündigungen zu Android-Versionen. Google verfolgt bei der Veröffentlichung von Android-Versionen immer den gleichen Weg:

1. Jede Hauptversion von Android wird im Rahmen einer Prototyp-Plattform entwickelt, die genau für diese Version bestimmt ist.

2. Die Prototyp-Plattform wird vorab vorgestellt und demonstriert – und zwar vor der offiziellen Freigabe der neuen Android-Version.

3. Nach der Ankündigung der Prototyp-Plattform wird die neue Android-Version veröffentlicht und deren Quellcode offiziell zur Portierung freigegeben.

Bei ICS sind die Schritte 1 und 2 nun abgeschlossen. Schritt 3 steht noch aus – und bis dies geschieht hat kein OEM, kein Halbleiterhersteller und kein Prozessor-Architektur-Anbieter Zugriff auf den ICS-Quellcode. Selbst wenn Schritt 3 vollzogen ist, wird zu diesem Zeitpunkt nur die Prototyp-Plattform erhältlich sein, da die Portierung von Android für dieses eine Gerät eigens von Google während des Entwicklungsprozesses durchgeführt wurde.

MIPS und der Rest des Marktes erhalten nur Zugriff auf ICS, wenn der dritte Schritt abgeschlossen ist – wann auch immer Google diesen Termin festlegt.

Wenn dies geschieht, werden sich MIPS’ Softwareentwickler sofort mit dem ICS-Quellcode beschäftigen und schnell einen MIPS-Referenz-Port sowie ein Toolpaket für unsere Lizenznehmer, deren OEMs und App-Entwickler bereitstellen. Mit unserer umfassenden Erfahrung bei der Portierung früherer Android-Versionen, gehen wir davon aus, dass unsere Entwickler dafür nicht allzu lange brauchen.

ICS ist eine logische Weiterentwicklung von Android und baut auf den Stärken von Honeycomb auf. Wir portierten Honeycomb sehr früh auf die MIPS-Architektur, und haben diese Portierung im Laufe dieses Jahres stets weiter verfeinert. Dank dieser Erfahrung können wir eine schnelle Portierung von ICS auf die MIPS-Architektur garantieren.

Wir stehen also in den Startlöchern. Wir warten nur darauf, Ice Cream Sandwich auf unsere Architektur portieren und unseren Lizenznehmern, deren OEMs und App-Entwicklern zu übergeben zu können!
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Autor: Robert Bismuth, Business Development, MIPS Technologies
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2018.12.11 12:50 V11.10.5-1