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Komponenten | 13 Juli 2011

EU fördert Globalfoundries Dresden mit 219 Mio. Euro

Die EuropĂ€ische Kommission genehmigt auf der Grundlage der EU-Leitlinien fĂŒr Regionalbeihilfen die Förderung eines Investitionsvorhabens des Unternehmens.
Die EuropĂ€ische Kommission hat eine Investitionsbeihilfe fĂŒr Globalfoundries bewilligt. Auf der Basis der EU-Leitlinien fĂŒr Regionalbeihilfen können die Mitgliedstaaten Investitionsvorhaben in benachteiligten Gebieten fördern, in denen das Pro-Kopf-BIP unter dem EU-Durchschnitt liegt.

Die Kommission hat ein Regionalbeihilfepaket in Höhe von 219 Mio. Euro fĂŒr ein mit rund 2 Mrd. Euro ausgestattetes Investitionsvorhaben von Globalfoundries genehmigt. Mit der Investition im sĂ€chsischen Dresden sollen die bestehenden Anlagen des Unternehmens, mit denen bislang nur Computer-Mikroprozessoren fĂŒr Advanced Micro Devices (AMD) hergestellt werden konnten, auf die Produktion aller Arten von Halbleiterwafern umgestellt werden.

Dresden kommt fĂŒr die Förderung durch Regionalbeihilfen in Betracht, da der Lebensstandard in dem Gebiet außergewöhnlich niedrig ist und eine erhebliche UnterbeschĂ€ftigung herrscht. Das Beihilfevorhaben entspricht den spezifischen Vorschriften fĂŒr große Investitionsvorhaben (d. h. maximaler Beihilfebetrag von 219 Mio. EUR nach Herabsetzung der geltenden Regionalbeihilfeobergrenze von 30 Prozent), und der EmpfĂ€nger ĂŒberschreitet nicht den fĂŒr die Marktanteile geltenden Schwellenwert (d. h. 25 Prozent vor und nach der Investition). Ferner ĂŒbersteigen die geschaffenen KapazitĂ€ten nicht die geltende Obergrenze von 5 Prozent.
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2019.01.17 14:20 V11.11.0-1