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Elektronikproduktion | 05 Juli 2011

Neue RoHS-Richtlinie ab 1. Juli 2011

Das Europäische Parlament hat eine Neufassung der Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten im Amtsblatt der EU veröffentlicht.
Die Liste der betroffenen Stoffe wurde nicht verändert, allerdings fallen in den Anwendungsbereich der neuen Richtlinie nun alle Elektro- und Elektronikgeräte. Außerdem wurde die Berechnungsgrundlage der zulässigen Höchstkonzentrationen verändert.

Die RoHS-Richtlinie schr√§nkt die Verwendung von bestimmten Stoffen in Elektro- und Elektronikger√§ten ein, die in der EU verkauft werden d√ľrfen. Dabei handelt es sich um Haushaltsger√§te, IT- und Telekommunikationsger√§te, Ger√§te der Unterhaltungselektronik, Beleuchtung, Werkzeuge, medizinische und andere Elektroger√§te. Durch die RoHS-Richtlinie beschr√§nkte Stoffe sind u. a. Blei, Quecksilber und Cadmium. Mit Vermeidung der Verwendung von diesen Stoffen schon bei der Herstellung von Elektroger√§ten sollen gesundheitliche Belastungen verringert werden. Besonderes Augenmerk liegt auf den M√∂glichkeiten, elektrische Ger√§te am Ende ihres Lebenszyklus m√∂glichst umwelt- und gesundheitsvertr√§glich recyceln zu k√∂nnen.

Die RoHS-Novelle tritt am 21. Juli 2011 in Kraft und muss bis sp√§testens 2. Januar 2013 von allen EU-Mitgliedsstaaten in nationales Recht umgesetzt werden. F√ľr bestimmte Ger√§te gelten √úbergangsfristen bis 2019. Wie die Europ√§ische Union in einer Pressemitteilung bekanntgegeben hat, wurde an der Neufassung der RoHS-Richtlinie seit 2008 gearbeitet. Sie ersetzt die bisherige Richtlinie 2002/95/EG (und Erweiterungen), die mit Wirkung vom 3. Januar 2013 aufgehoben wird. Ger√§te, die dieser Richtlinie entsprechen, werden von den Herstellern mit dem CE-Zeichen versehen.


Quelle: Pressebox/Dehner
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