Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Elektronikproduktion | 10 Januar 2011

Elektro-Aufträge legten zum Jahresende 2010 um 25% zu

Die Auftragseingänge in der deutschen Elektroindustrie sind im November 2010 um 25% gegenüber Vorjahr gestiegen.
"Dabei fiel der Zuwachs bei den Auslandsbestellungen mit einem Plus von 40% nahezu viermal so stark aus wie bei den Inlandsbestellungen, die um 11% zunahmen. Großaufträge stützten die Entwicklung erneut", sagte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. Zwischen Januar und November 2010 übertrafen die Auftragseingänge ihr Vorjahresniveau um 24%. Die Inlands- und Auslandsorders erhöhten sich dabei um 21% bzw. 28%.

Die Produktion der Elektrounternehmen lag im November 16% und von Januar bis November 2010 13% über dem Vorjahr. Nach Schätzungen des ZVEI dürfte sich das Produktionsplus 2010 insgesamt auf 12% belaufen. "Damit befindet sich der Branchenausstoß nur noch 10% unterhalb seines 2008er Vor-Krisen-Levels", so Dr. Gontermann. Für 2011 geht der ZVEI von einem Anstieg der Produktion in der Elektroindustrie um 7% aus. Im Jahr darauf könnte der Output des bisherigen Rekordjahres 2008 übertroffen und damit der Rückgang in der Krise vollständig aufgeholt sein.

Der Elektro-Umsatz ist im November 2010 um 16% gegenüber Vorjahr angestiegen. Im Zeitraum von Januar bis November übertraf er sein 2009er Level um 15%. "Nachdem der Branchenumsatz 2009 um ein Fünftel von EUR 182 auf 145 Mrd. gefallen war, dürfte er sich 2010 wieder auf mehr als EUR 162 Mrd. erhöht haben, sollte 2011 weiter wachsen und sich der Marke von EUR 175 Mrd. nähern", sagte Dr. Gontermann.

Die Unternehmen der Elektroindustrie beurteilten ihre Lage im Dezember 2010 – mit nur einer einzigen Ausnahme – den achtzehnten Monat in Folge als besser. Die Einschätzung befindet sich damit auf dem höchsten Stand seit Mai 2007. Angesichts dieses hohen Niveaus überrasche es nicht, dass die Elektrofirmen ihre Erwartungen für das nächste halbe Jahr im Dezember etwas zurückgenommen hätten.

Kommentare

Kritische Kommentare sind erlaubt und auch erwünscht. Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen, Beleidigungen und rassistische / homophobe und verletzende Äusserungen sind nicht erlaubt und werden entfernt.
Weiterführende Erläuterungen finden Sie hier.
Weitere Nachrichten
2018.06.15 00:12 V9.6.1-1