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Leiterplatten | 05 November 2010

Hannes Androsch setzt auf AT&S als Druckmittel

Der Unternehmer Hannes Androsch hat in einem Disput mit der Landesholding in Kärnten (Österreich) den Leiterplatten-Hersteller AT&S als Druckmittel ins Spiel gebracht.

Aktualisiert; November 05, 2010 13:01
Der Streit zwischen Herrn Androsch und der Kärntner Landesholding hat zwar ziemlich wenig mit Leiterplatten, wohl aber mit dem Viva Kurhotel in Maria Wörth zu tun. An dem Projekt wollten sich die Tourismus Holding (mittlerweile ein Teil der Landesholding) und andere Investoren (darunter die Androsch-Privatstiftung) finanziell beteiligen. Hannes Androsch wird nun in einem Artikel (Kleine Zeitung) mit folgenden Worten zitiert: "Für den Leiterplattenhersteller AT&S hat das Werk in Klagenfurt keine Bedeutung. Wenn Vereinbarungen auf anderen Ebenen nicht eingehalten werden, müssen wir uns überlegen, ob wir diese Hilfestellung weiter leisten." Im Klartext; wenn das Kurhotel den Landesanteil nicht ohne weitere Kosten übertragen bekommt, dann könnte es zu einer Schliessung des AT&S Werkes in Klagenfurt kommen. Dort befinden sich derzeit die AT&S Firmenzentrale und die Arbeitsplätze von 150 Mitarbeitern. ------Update------ Stellungnahme der AT&S zum Artikel der Kleinen Zeitung (Teil Kärnten am 5.11.2010) Im Artikel vom 5.11.2010 werden Vorgänge zwischen dem Viva Kurhotel und der AT&S in einem Zusammenhang gebracht, der faktisch unrichtig ist. Bei beiden Unternehmen handelt es sich um rechtlich klar getrennte Gesellschaften, deren Entscheidungswege in keinster Weise in Zusammenhang stehen. Die Darstellung, dass Konflikte in Zusammenhang mit dem Viva Kurhotel in Maria Wörth Einfluss auf die Geschäftsgebaren bzw. die Geschäftsentwicklung bei der AT&S stehen ist unrichtig und wird von AT&S zurückgewiesen. Der Vorstand der AT&S
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