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Elektronikproduktion | 13 Juli 2010

Was Hersteller von Solartechnik beim Outsourcing beachten sollten

In der Solarbranche tut sich was: Das Geschäft mit der Sonnenenergie boomt nicht nur in Deutschland. Besonders Nordamerika gilt als starker Wachstumsmarkt.
Und: Während hierzulande die staatliche Unterstützung zurückgefahren wird, sagen die USA zeitgleich Milliardensubventionen für die Solarbranche zu. Um schnell die nordamerikanischen Märkte zu erobern, kann die Zusammenarbeit mit einem externen Experten für die Produktion elektronischer Bauteile oder Komplettsysteme sehr förderlich sein. Gerade in der Branche Erneuerbarer Energien können die Hersteller entscheidend profitieren, wenn sie ihre Produktionsprozesse optimieren und die Fertigungskosten so gering wie möglich halten. Produktionsoutsourcing gibt den Herstellern die Möglichkeit, einer steigenden Nachfrage schnell gerecht zu werden oder Auftragsschwankungen flexibel – ohne eigenes finanzielles Risiko – auszugleichen, heisst es beim EMS-Dienstleister Sanmina-SCI. Auf folgende vier Kriterien sollten Original Equipment Manufacturers (OEMs) aus der Solarbranche bei der Auswahl eines EMS-Dienstleisters achten: • Bestehende Expertise der Outsourcingpartner im Bereich Erneuerbare Energien: Die OEMs profitieren vom Know-how, das Fertigungsdienstleister bereits durch die Herstellung verschiedener Technologien, die zur Gewinnung Erneuerbarer Energie eingesetzt werden, sammeln konnten. • Verfügt der Anbieter über Know-how im Bereich Leistungselektronik und Mechanik?: Ein EMS-Dienstleister sollte Kompetenz bei Leistungselektronik und Engineering, aber auch bei mechanischen Systemen, die in der Solartechnik einen großen Produktanteil ausmachen, bieten. So kann sich der Kunde auf Kernaufgaben wie Kundenbetreuung und Vertrieb sowie die Entwicklung neuer Produkte konzentrieren. Nur wenige EMS-Experten besitzen ein hohes Know-how im Bereich Mechanik. Viele Fertigungsdienstleister sind nur auf die Segmente Computerhardware und Consumer Electronics fokussiert. • Zusammenarbeit mit Weitblick – der richtige EMS-Dienstleister ist auch in den Märkten vertreten, in die ein OEM expandieren möchte: Hersteller, die mit ihren Produkten neue Märkte erschließen wollen, sollten sicher sein, dass ihr Dienstleister in den Zielländern über Produktionsstätten verfügt. Das erspart Einfuhrzölle und minimiert Transportkosten, die besonders bei größeren Bauteilen ins Gewicht fallen. • Auf eine umfassende Leistungspalette (Full-Service-EMS-Anbieter) des Anbieters achten: Die Hersteller müssen definieren, welche Teile der Fertigung ausgelagert werden sollen und welche weiteren Services sie benötigen. Ein Full-Service-EMS-Anbieter unterstützt nicht nur bei der Produktentwicklung und der Serienproduktion, sondern bietet auch umfassende Qualitätsprüfungen, weltweite Logistik sowie Garantie- und Reparaturleistungen, mit denen die OEMs Kosten einsparen und professionelle Services für Ihre internationalen Kunden anbieten können.
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2019.02.20 12:04 V12.2.3-1