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Elektronikproduktion | 18 März 2010

Siemens SIS: in Deutschland fallen 2000 Stellen weg

Im Rahmen der Neuausrichtung sollen bis 2011 etwa 4.200 der insgesamt rund 35.000 Arbeitsplätze abgebaut werden. In Deutschland sind davon etwa 2.000 Stellen betroffen, vor allem in großen Standorten wie München und Paderborn sowie im Großraum Nürnberg/Erlangen.

Siemens hatte im Dezember 2009 die Ausgliederung der IT-Sparte angekündigt und diesen Schritt unter anderem damit begründet, dass das personalintensive Geschäft deutlich flexiblere und auch marktgerechtere Strukturen benötigt. Über die Pläne der rechtlichen Verselbstständigung hinaus ist beabsichtigt, rechtzeitig zu Beginn des neuen Siemens-Geschäftsjahrs am 1. Oktober 2010 alle Voraussetzungen für eine eigenständig operierende Gesellschaft zu schaffen und sich weitere unternehmerische Optionen zur Stärkung des IT-Geschäfts von Siemens zu eröffnen. Der mit der Neuausrichtung des IT-Dienstleisters verbundene Stellenabbau soll alle Möglichkeiten für freiwillige Maßnahmen ausschöpfen und so sozialverträglich wie möglich umgesetzt werden. Dies schließt zum Beispiel die einvernehmliche Beendigung von Arbeitsverhältnissen oder das Auslaufen befristeter Verträge ein. Die erforderlichen Beratungen mit den Arbeitnehmervertretern werden unverzüglich aufgenommen. Desweiteren plant das Unternehmen bis 2012 zusätzliche Investitionen von mehr als €500 Mio. in 'zukunftsträchtige Lösungsfelder', heisst es in einer Mitteilung.
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