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Elektronikproduktion | 27 Juli 2009

Rohwedder: 100 Arbeitsplätze sollen abgebaut werden

Die seit MĂ€rz 2009 anhaltenden Verhandlungen zwischen der Arbeitnehmervertretung und der Unternehmensleitung der Rohwedder AG haben zu einem fĂŒr beide Seiten zufriedenstellenden Ergebnis gefĂŒhrt, das letztlich in einen Interessenausgleich und Sozialplan gemĂŒndet ist.
Das 10 Seiten umfassende Papier ermöglicht es der Rohwedder AG, die Personalkostenstruktur an das seit Anbeginn der Krise um fast 50% zurĂŒckgegangene GeschĂ€ftsvolumen anzupassen. Bislang sind lediglich 50 der ca. 500 ArbeitsplĂ€tze in Deutschland kostenwirksam angepasst worden. Nun werden Personalkosteneinsparungen im Umfang von weiteren 100 folgen, jedoch sollen hierbei betriebsbedingte KĂŒndigungen möglichst vermieden werden. Alle Möglichkeiten der flexiblen Anpassung, wie z.B. Ausweitung der Kurzarbeit bis auf 100%, werden gegenĂŒber strukturellen Anpassungen bevorzugt.

Die im Dialog zwischen Gesamtbetriebsrat und Konzernleitung erarbeiteten und verabschiedeten Maßnahmen fĂŒhren zu weiteren Personalkosteneinsparungen in Höhe von ca. 6 Millionen Euro. Damit ist Rohwedder der Realisierung der bereits vorher kommunizierten Aufstockung des Einsparungspakets von ca. 24,5 Millionen Euro auf ca. 30,0 Millionen Euro einen deutlichen Schritt nĂ€hergekommen.

Olaf Fritsch, Leiter des Personalmanagements bei Rohwedder: „Die Verhandlungen wurden in der Sache hart, aber durchaus konstruktiv und mit VerstĂ€ndnis fĂŒr die jeweils andere Seite gefĂŒhrt. Das nun erzielte Ergebnis, um das seit 5 Monaten konstruktiv gerungen wurde, wird uns im Kampf gegen die Krise entscheidend weiterbringen – ohne die Aspekte der SozialvertrĂ€glichkeit sowie des Erhalts der RestartfĂ€higkeit zu vernachlĂ€ssigen.“ Der Alleinvorstand Manfred MĂŒller ergĂ€nzt: „Es wird auch eine Zeit nach der Krise geben, und wir sehen uns hierfĂŒr auch durch diese jetzt beschlossene Maßnahme bestens aufgestellt.“
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