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Allgemein | 24 Juli 2006

Sun Microsystems will die meisten deutschen Niederlassungen schließen

Der angeschlagene US-Computerkonzern Sun Microsystems will in Deutschland rund 120 der insgesamt 1650 Arbeitspl√§tze abbauen. Zudem will Sun nahezu alle Gesch√§ftsstellen und Vertriebsb√ľros in Deutschland schlie√üen, berichtet das Magazin Der Spiegel.
Rund zwei Drittel der verbleibenden deutschen Sun-Belegschaft sollen k√ľnftig im Rahmen des in den USA bereits praktizierten "iWork"-Programms von zu Hause aus arbeiten. Mitarbeiter, die nicht genug Platz f√ľr ein Arbeitszimmer haben oder in Gegenden wohnen, in denen kein DSL-Anschluss m√∂glich ist, m√ľssten umziehen, hei√üt es dem Bericht zufolge bei Sun. Lediglich f√ľr Besprechungen mit Kunden wolle der US-Konzern so genannte Drop-In-Center einrichten.
Der US-Konzern hatte k√ľrzlich den Abbau von bis zu 5000 der weltweit rund 37.500 Arbeitspl√§tzen angek√ľndigt. Sun war in den vergangenen Jahren gegen Hauptkonkurrenten wie IBM, Hewlett-Packard und Dell sowie Billiganbieter aus Fernost unter Druck geraten. Im am 26. M√§rz beendeten dritten Gesch√§ftsquartal verzeichnete Sun einen Verlust von 217 Millionen Dollar.
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