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Elektronikproduktion | 10 Juni 2009

Frost&Sullivan: Die neuesten EMS-Standorte!

Eine neue Studie des Marktforschers Frost & Sullivan stellt fest, dass EMS-Dienstleister und OEMs auch weiterhin Investitionen in Niedrigkostenregionen tätigen und damit die wachsenden Volkswirtschaften nutzen.

Seit die Begriffe Innovation, Kosten und Time-To-Market zu DEN Schlagworten im Wettbewerb geworden sind, bemühen sich EMS-Dienstleister bessere Outsourcing-Optionen zu finden. Diese sollen sowohl Wettbewerbsvorteile, aber auch Mehrwert für die Kunden schaffen. Trends deuten auf eine starke Migration von China nach Indien, Vietnam, Ukraine, Rumänien, Polen, die Tschechische Republik, Brasilien, Nord-Afrika und den Nahen Osten hin. EMS-Outsourcing wird auch weiterhin von drei starken Faktoren beeinflusst werden: Unterstützung für die OEM-Unternehmen zu leisten, die lokalen Endmärkte zu bedienen und Niedrigkosten-Optionen für die Fertigung zu identifizieren. Aber auch andere Überlegung – wie etwa der leichte Zugang zu und Verfügbarkeit von Ingenieuren während der Produktplanungs-, Entwicklungs- und Integrationsphase – werden immer mehr an Bedeutung gewinnen. EMS-Dienstleister erforschen neue Gebiete die weit über die Kenngröße ‚Kosten’ hinausgehen – bis jetzt der Hauptgrund für Migration. "Ein evolutionärer Prozess entfaltet sich innerhalb der Outsourcing-Strategie der meisten EMS-Dienstleister; Regionalisierung scheint eine kluge Entscheidung zu sein – während man dies jedoch gleichzeitig mit der Notwendigkeit zur Migration in Niedrigkostenregionen ausbalancieren muss“, erklärte Lavanya Rammohan, Senior Research Analyst bei Frost & Sullivan. „Mit dem neu entstandenen Hybrid-Modell – Regionalisierung und High-Volume-Produktion in Niedrigkostenregionen – haben EMS-Dienstleister die Möglichkeit aus den neuen Wirtschaftsregionen Kapital zu schlagen.“ Der Schwerpunkt liegt hierbei auf dem Erforschen einer neuen Wirtschaftsregion, der Ausbreitung der Service-Ziele und die Erhaltung des Markenrufs. Wirtschaftliche Stabilität, niedrigere Löhne und erhebliche Potentiale auf dem regionalen Märkten haben Osteuropa, Asien, Russland und Brasilien in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gebracht – nicht in Bezug auf die High-Volume-Produktion, sondern auch für die Herstellung von High-Tech-Produkte. Darüber hinaus geben die wachsende Nachfrage nach F&E und die Verfügbarkeit von technischem Know-how ideale Rahmenbedingungen für die Entwicklung der EMS-OEM-Partnerschaften. Das hohe Niveau an F&E-und Design-Know-how in Länder wie Indien, Singapur, Malaysia, Thailand, Vietnam und Indonesien wird diese Länder in der Wertschöpfungskette weiter nach oben schießen lassen. Die Verfügbarkeit von Support-Software – vor allem in Indien - ist ein weiterer wichtiger Vorteil, der als Vorläufer für ein ansteigendes Interesse an der Fertigung von passiver Elektronik angesehen wird. Robustes Wirtschaftswachstum, Entwicklung der Infrastruktur, höhere Bildungsgrade, etc. haben einen Wachstumsschub in den aufstrebenden Regionen ausgelöst und sie zu den nächsten ‚Hot Destinations’ werden lassen. Auch wenn das Übergangstempo sehr schnell war – das Fehlen einer strukturierten Komponenten-Lieferkette, das Fehlen einer einheitlichen Infrastruktur und wirtschaftliche Volatilität schränken die künftigen EMS-Investitionen ein. "Nachdem man Herausforderungen gemeistert hat; wie etwa die Kommunikation zwischen verschiedenen Zeitzonen und teure Logistik, wägen EMS-Dienstleister die Nähe zu Endmärkten und eine kostengünstige Fertigung sehr genau ab“, erklärte Lavanya Rammohan. „Allerdings müssen EMS-Dienstleister mit den Herausforderungen einer unterentwickelten Infrastruktur, Logistik und Komponenten-Lieferkette in den meisten der genannten Outsourcing-Regionen fertig werden.“ EMS-Dienstleister erwarten im allgemeinen Veränderungen am Markt, da sowohl EMS- als auch OEM-Unternehmen die Komplikationen bei der zeitaufwendigen Übertragung von Projekten, hohe Logistikkosten und höheres Time-to-Market ermüdend finden. EMS-Dienstleister richten sich neu aus – um Wachstumschancen, Rentabilität und Niedrigkostenregionen besser balancieren zu können.
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2019.09.13 14:28 V14.3.11-2