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Fertigungsanlagen | 07 Juli 2006

Rohde & Schwarz will seine Präsenz im Automotive-Sektor verstärken

Der Messtechnikhersteller Rohde & Schwarz will in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern Systeml√∂sungen f√ľr die Entwicklung und Fertigungskontrolle im Automotive-Bereich anbieten.
Bisher deckt das Unternehmen mit einer Reihe von Einzell√∂sungen die Anforderungen von Entwicklern und Kfz-Herstellern ab. So werden beispielsweise Produkte wie Laborger√§te f√ľr die Audio-Analyse, Signalgeneratoren und modulare Testger√§te f√ľr Infotainment und Karosserie-Hardware oder aber Messpl√§tze f√ľr Reifendrucksensoren angeboten. Das birgt Potenzial: "Die Kunden nehmen uns in diesem Bereich noch nicht als Systemlieferant wahr", hat Udo Reil erkannt, Leiter Gesch√§ftsentwicklung Automotive und Projekte bei Rohde & Schwarz. "Das soll sich √§ndern".
Um die Zielgruppe, also Automobilhersteller und deren Zulieferer besser erreichen zu k√∂nnen, will das M√ľnchner Unternehmen seine Kerntechnologien in Bereichen wie HF-, Audio- und Digitalmesstechnik in Messpl√§tzen f√ľr den Entwicklungsbereich und die Produktion zusammenfassen.
Die Anpassung der Messpl√§tze an die jeweiligen Kundenprojekte soll durch ein Netzwerk von Dienstleistern durchgef√ľhrt werden. Teilweise erbringt Rohde & Schwarz diese Dienstleistung mit ihrer in Kiel ans√§ssigen Tochterfirma Gedis GmbH, die innerhalb des Konzerns als Systemintegrator t√§tig ist. Das Unternehmen sucht aber nach weiteren lokalen (On-Site-) Kooperationspartnern, vor allem f√ľr den franz√∂sischen Automarkt.
"Wir wollen ein Partnernetzwerk in Europa aufbauen, √ľber welches wir alle von den Kunden lokal erwarteten Dienstleistungen erbringen k√∂nnen", erl√§utert Reil. Daher h√§lt das Unternehmen Ausschau nach kleineren Ingenieurb√ľros, die es zu qualifizieren gilt. "Dabei bevorzugen wir Partner, die entsprechende Kompetenzen mitbringen oder bereits Lieferant von Automobilherstellern sind".
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