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Elektronikproduktion | 25 November 2008

Greenpeace 'Greener Electronics Guide' – Grosse Unternehmen übernehmen keine Führungsrolle

Die neueste Ausgabe des ÔÇÜGuide to Greener ElectronicsÔÇÖ zeigt, dass nur sehr wenige Firmen eine richtige F├╝hrungsrolle ├╝bernehmen. Trotz vieler gr├╝nen Ambitionen, zeigen gro├če Unternehmen wie Dell, Microsoft, Lenovo, LG, Samsung und Apple keine Unterst├╝tzung f├╝r die erforderlichen, globalen Emissionsverringerungen oder bei der Verringerung ihrer eigenen Emissionen.
Von den 18 f├╝hrenden Unternehmen in diesem Leitfaden zeigen nur Sharp, Fujitsu Siemens und Philips volle Unterst├╝tzung f├╝r die notwendigen K├╝rzungen von 30% - f├╝r Industrienationen ÔÇô bis 2020. Nur HP und Philips haben Verpflichtungen ver├Âffentlicht, ihre eigenen Emissionen erheblich zu k├╝rzen. Alle anderen Unternehmen in diesem Leitfaden machen vage oder im Wesentlichen bedeutungslose Aussagen ├╝ber die globalen Anstrengungen zur Reduzierung der Emissionen und haben keine Pl├Ąne eigene Emissionen zu k├╝rzen. Erstmals im August 2006 ver├Âffentlicht, bewertet der Greenpeace Guide die f├╝hrenden Unternehmen in den Bereichen Mobiltelefone, Computer, Fernseh- und Spielkonsolen nach ihrer Gesch├Ąftspolitik und den Initiativen bei giftigen Chemikalien, Recycling und Energie. Seit Juni 2008 bewertet der Leitfaden die Unternehmen nach 5 verschiedenen Klima- und Energie-Kriterien. In dieser aktuellen Ausgabe der Gruppe hat man sich auf F├╝hrungsrollen im Bereich Klima konzentriert. Einerseits wie das globale Klima eine solche F├╝hrungsrolle braucht, andererseits aber auch, weil Elektronik-Unternehmen eine gro├če Rolle in der kohlenstoffarmen Wirtschaft der Zukunft spielen m├╝ssen. Mel Francis, Climate and Energy Campaigner bei Greenpeace, sieht eine verpasste Gelegenheit: "Es ist entt├Ąuschend, dass solch innovative Gesellschaften sich so langsam bewegen, wenn sie die Chance haben eine Verordnung f├╝r Emissionen in eine goldene Gesch├Ąftsm├Âglichkeit zu wandeln." Eine kohlenstoffarme Zukunft Um ein erhebliche Verringerung der Emissionen in der globalen Gesellschaft zu erreichen, m├╝ssen Ma├čnahmen ergriffen werden - weitaus effizientere Verkehrsnetze, intelligentere Stromnetze und Haushaltsger├Ąte, radikale Verbesserungen bei der Produktionseffizienz und Geb├Ąude, die weniger Strom verbrauchen. In all diesen Bereichen ist Elektronik von entscheidender Bedeutung bei der Verwirklichung dieser Verbesserungen. Unter Ber├╝cksichtigung aller Kriterien im Leitfaden, bleibt Nokia top, Toshiba erzielt mit Platz 3 eine enorme Verbesserung und auch Sharp und Motorola machen gro├če Spr├╝nge in der Bewertung. Die gro├čen PC-Unternehmen wie Dell, HP, Apple und Acer fallen nach hinten zur├╝ck. Dell wird nach wie vor von anderen Unternehmen ├╝berholt mit einem unver├Ąnderten Ergebnis von 4,7 Punkten. Obwohl Apple einen Platz verliert, konnte sich das Unternehmen in der Gesamtbewertung auf 4,3 leicht verbessern. Apple nimmt seit Kurzem auch eine F├╝hrungsrolle bei der Beseitigung von giftigen Inhaltsstoffen seiner Produkte ein. Die neuen iPods sind frei von giftigen, bromierte Flammschutzmitteln und PVC. Alle Produkte von Apple sollen bis Ende 2008 frei von diesen Stoffen sein, eine Herausforderung f├╝r andere Entscheidungstr├Ąger diesem Beispiel zu folgen. Viel ÔÇÜGr├╝nes MarketingÔÇÖ, st├Ąrkere ÔÇÜGr├╝ne F├╝hrerschaftÔÇÖ erforderlich Seit einigen Jahren haben viele Elektronik-Unternehmen sehr viel Wert auf gr├╝ne Anspr├╝che gestellt. Um wirklich gr├╝n zu sein, m├╝ssen die Elektronik-Unternehmen die giftigsten Substanzen aus ihren Produkten entfernen, ein kostenloses, globales Recycling bieten, die effizientesten Produkte anbieten und f├╝r eine kohlenstoffarme Wirtschaft k├Ąmpfen. Kein Unternehmen hat bis jetzt jedoch eine klare F├╝hrung ├╝ber die gesamte Bandbreite erzielt. Viele zeigen kontinuierlichen Fortschritt, aber h├Ąufig nicht in allen Bereichen. Diese Ausgabe zeigt, dass Philips zu einem F├╝hrer im Bereich Energie ist, aber immer noch erschreckende Zahlen im Bereich E-Abfall aufzuweisen hat. Zudem f├╝hrt das Unternehmen noch Lobbyarbeit gegen progressive Rechtsvorschriften zur Bek├Ąmpfung des Problems mit E-Abf├Ąllen. Quelle: Greenpeace Bildequelle: Nokia
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