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Elektronikproduktion | 05 Mai 2008

Lintec-Tochter Chiligreen steht vor Entscheidung

Chiligreen droht, wie der Muttergesellschaft Lintec, ein Insolvenzverfahren. Gelingt es jedoch Chiligreen-Chef Gerald Wirtl den Banken einen Kreditgeber beziehungsweise Investor zu präsentieren, könnte dies noch einmal verhindert werden.
Als möglicher Investor wird der Notebook- und TV-Anbieter Gericom gehandelt. Zudem hatten die beiden Chiligreen-Hausbanken Bawag und BA-CA nach der Pleite der deutschen Lintec die Kreditlinien eingefroren.

Wirtl erklärte außerdem gegenüber dem Wirtschaftsblatt, Chiligreen habe bei der Lintec Service noch offene Rechnungen für Assembling, Lager- und Logistikleistungen. Ein paar Tage zuvor hatte Wirtl noch bestritten, Rechnungen nicht bezahlt zu haben.

Zudem ist Chiligreen nahezu vollständig kreditfinanziert. Der Bilanz (2006) ist zu entnehmen, dass die Bilanzsumme mit 20,21 Millionen Euro und die Verbindlichkeiten mit 19,28 Millionen Euro ausgewiesen, 11,93 Millionen Euro stammen von Banken, die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten und noch zu zahlende Leistungen werden mit 4,57 Millionen Euro ausgewiesen. Im Jahr 2006 erwirtschaftete Chiligreen mit knapp 60 Mitarbeitern 49 Millionen Euro.

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