Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Allgemein | 29 Februar 2008

Externe Netzteile bieten riesiges Energiesparpotenzial

Rund eine Milliarde kWh Strom könnten in Deutschland nach Schätzungen des ZVEI pro Jahr allein durch effiziente Stromversorgungen von Kommunikations-Geräten eingespart werden. Dies entspricht dem Stromverbrauch von 250.000 Drei-Personen-Haushalten. Hocheffiziente Netzteile mit niedrigen Verlusten können hierbei helfen.
‚ÄěDer Verbraucher sollte deshalb auf niedrigen Energieverbrauch sowohl im Normalbetrieb als auch im Stand-By-Modus achten“, r√§t Felix Zimmermann, Mitglied im ZVEI-Vorstandskreis Energie-Effizienz.

Schnurlose Telefone, Faxger√§te, Anrufbeantworter, Handys und Modems und insbesondere PCs, Computermonitore, Scanner und Drucker gehen entsprechend ihrer technischen Eigenschaften mit einer Vielfalt von Stromversorgungen einher. W√§hrend ein Teil der Ger√§te nur zur Nutzung eingeschaltet bleiben muss ‚Äď etwa der PC mit Scanner und Drucker ‚Äď werden andere st√§ndig betrieben, beispielsweise Telefon- und Faxger√§te. Die nur zeitweise betriebenen Netzteile, die nicht abgeschaltet werden k√∂nnen, m√ľssen auf minimale Standby-Verluste ausgelegt werden. Dauerhaft in Betrieb befindliche Netzteile sollten dagegen einen hohen Wirkungsgrad bei Nennleistung besitzen. Dies sind hohe Anforderungen, die ein immer wieder gefordertes Universalnetzteil jedoch nicht erf√ľllen kann. Die f√ľhrenden Hersteller von Stromversorgungen bieten seit langer Zeit energiesparende Netzteile f√ľr die verschiedenen Anwendungsfelder an.

Da viele externe Stromversorgungen lediglich eine Nebenkomponente im ‚ÄěBeipack“ der Hauptger√§te darstellen, setzen immer noch einzelne Anbieter sowohl im Industrie- als auch Konsumg√ľterbereich billige Netzteile ein, die durchaus drei√üig bis vierzig Prozent geringere Wirkungsgrade aufweisen als effiziente Stromversorgungen.

Verbraucher sollten aus diesem Grund schon beim Kauf von Ger√§ten auf Energie-Effizienz Wert legen, denn die Stromkosten sind neben dem Kaufpreis f√ľr einen gro√üen Teil der Lebenszykluskosten verantwortlich. Ein schlechter Wirkungsgrad wirkt sich aber nicht nur auf die Stromrechnung aus. Auch die Umwelt wird unn√∂tig belastet, da bei der Stromerzeugung Kohlendioxid entsteht, das als Hauptverursacher des Klimawandels gilt. Eine Milliarde kWh entspricht einer eingesparten CO2-Menge von mehr als 400.000 Tonnen.
Artikel die Sie interessant finden könnten
Weitere Nachrichten
2018.12.13 13:08 V11.10.14-2