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Elektronikproduktion | 29 Januar 2008

Hella verlagert Werkzeugbau

Der Automobilzulieferer Hella KGaA Hueck & Co., Lippstadt, verlagert das Tochterunternehmen Hella Werkzeugbau Paderborn GmbH (HWP) nach Lippstadt. Alle zirka 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden übernommen. Der Umzug soll bis Ende Mai 2008 abgeschlossen sein.

Der Werkzeugbau bleibt als eigenständige GmbH erhalten. Hella sieht den Werkzeugbau als strategisch wichtigen Bestandteil des Produktionsumfeldes, der in Form eines weltweiten Kompetenzzentrums für Hella-Werkzeugtechnik im Konzern weiter gestärkt werden soll. Dazu ist es notwendig, eine enge räumliche Verknüpfung mit dem Scheinwerfer-Leitwerk in Lippstadt zu schaffen. Durch die Zusammenführung von Produktentwicklung, Werkzeugbau und Produktion soll der Produktentstehungsprozess deutlich verbessert werden. Außerdem sollen sich Synergieeffekte nutzen lassen, und die Begleitung weltweiter Serienanläufe im Hella-Konzern kann nun optimal vom Standort Werk 2 in Lippstadt aus geleistet werden. Im Vorfeld der Verlagerung hatte der Arbeitgeberverband Metall NRW mit der IG Metall einen Ergänzungstarifvertrag für HWP abgeschlossen. Er sieht unter anderem Zusagen für Sachinvestitionen in Höhe von zirka 3,2 Millionen Euro sowie weitere Investitionen in Qualifizierungsmaßnahmen vor. Bis zum Ende der Laufzeit des Vertrages am 31.12.2011 sind betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen.
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