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© Symbio
Elektronikproduktion |

Symbio weiht neue Gigafactory in Frankreich ein

Symbio, ein zu gleichen Teilen von Forvia, Michelin und Stellantis gehaltenes Joint Venture, hat SymphonHy eingeweiht - seine erste Gigafactory, ein Zentrum für technologische und industrielle Spitzenleistungen.

SymphonHy befindet sich in Saint-Fons in der Region Auvergne-Rhône-Alpes und ist nach eigenen Angaben die größte integrierte Produktionsstätte für Brennstoffzellen in Europa, was die technologische und industrielle Führungsrolle von Symbio unterstreiche, heißt es in einer Mitteilung. Der Standort beherbergt den Hauptsitz der Gruppe, eine Produktionsstätte, ein Innovationszentrum und die Symbio Hydrogen Academy. 

Mit seiner modernen Technologie verfüge SymphonHy über einen hohen Automatisierungs- und Robotikgrad, der eine industrielle Produktion in großem Maßstab zu wettbewerbsfähigen Kosten ermögliche. Diese Entwicklungen seien von entscheidender Bedeutung, um die Einführung eines wettbewerbsfähigen, leistungsstarken wasserstoffbetriebenen Verkehrsmittels zu beschleunigen und einen Beitrag zur Energiewende und zu den Ambitionen Europas zu leisten, sich in Richtung Netto-Null zu bewegen.

Stellantis, einer der weltweit führenden Automobilhersteller und ebenfalls Mitgesellschafter von Symbio, war das erste Unternehmen, das eine emissionsfreie Wasserstofflösung für leichte Nutzfahrzeuge für die Modelle Peugeot e-Expert, Citroën e-Jumpy und Opel Vivaro-e auf den Markt brachte. Das Unternehmen erweitert sein Angebot auf große Transporter mit einer Mid-Power-Architektur, einer Reichweite von bis zu 500 km und einer Aufladezeit von weniger als 10 Minuten. Stellantis hat auch noch einmal seine Pläne bestätigt, eine Wasserstofftechnologie für seine Pickups der Marke Ram zu entwickeln.

„Diese Anlage ist ein weiterer Beweis für unser Engagement für eine emissionsfreie Mobilität. Mit Symbio decken wir 75 Prozent der Wertschöpfungskette der Wasserstoffmobilität ab, von der Brennstoffzelle bis zum Speichersystem. Wir arbeiten an der Entwicklung innovativer Lösungen, um die Reichweite der Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge unserer Kunden zu erhöhen", sagt Philippe Rosier, CEO von SYMBIO.

„Darüber hinaus hat Symbio in Partnerschaft mit der deutschen Schaeffler-Gruppe ein 50/50-Joint-Venture, Innoplate, zur Herstellung von Bipolarplatten (BPPs), einer strategischen Komponente in Brennstoffzellen, gegründet", so Carlos Tavares, Vorstandsvorsitzender von STELLANTIS.

Von 50 Mitarbeitern im Jahr 2019 beschäftigt Symbio heute über 750 Mitarbeiter und rechnet mit der Schaffung von 1.000 Arbeitsplätzen durch das HyMotive-Projekt.


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2024.02.28 11:54 V22.3.46-2