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© CATL
Elektronikproduktion |

CATL und Fraunhofer IKTS bauen Zusammenarbeit aus

Die deutsche Niederlassung des Batterieproduzenten Contemporary Amperex Technology GmbH (CATL) und das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS entwickeln am Erfurter Kreuz gemeinsam Modelle zur Berechnung der Lebenszeit von Batterien. Die 2020 mit dem Projekt »BattLife« gestartete Kooperation werde nun im Projekt »BattForce« fortgesetzt und erweitert, heißt es in einer Pressemitteilung.

Einer der wichtigsten Faktoren in der Batterietechnik ist die Lebensdauer. Je länger eine Batterie hält, desto mehr kann bei den Inhaltsstoffen und Ressourcen, den Produktionsprozessen und der Wartung eingespart und optimiert werden. Gleichzeitig sind Batterien ein komplexes Gut, das auf verschiedene Umgebungen und unter verschiedenen Betriebsmodi unterschiedlich reagiert. Um künftige Potenziale zu erforschen, benötige es entsprechender Methodik und einer umfassenden Grundlage an relevantem Datenmaterial, heißt es weiter.

Zu diesem Zweck haben CATL und das Batterie-Innovations- und Technologie-Center BITC des Fraunhofer IKTS 2020 die Zusammenarbeit aufgenommen. Als weltweit agierender Batteriehersteller mit besonderem Fokus auf Forschung und Entwicklung verfüge CATL über die nötigen Grundlagen und Kapazitäten, um bei der Generierung und Bereitstellung solcher Daten zu helfen. 

Das 2020 eröffnete BITC erforscht mit innovativen, datengetriebenen Methoden die Produktion von Energiespeichern. Durch die Standortnähe beider Partner in Thüringen am Erfurter Kreuz öffnete sich die Tür für die erste Kooperation dieser Art in Deutschland.

„Mit unserer Batterietechnik wollen wir den Übergang zu einer nachhaltigeren Zukunft unterstützen. Um Elektrifizierung und Dekarbonisierung voranzutreiben, ist Innovation das A und O. Forschung und Entwicklung sind seit jeher Kernpfeiler unseres Unternehmens. Wir freuen uns sehr, diese gemeinsam mit dem Fraunhofer IKTS und dem Freistaat Thüringen in Deutschland voranzubringen“, sagt Jason Chen, Geschäftsführer CATL Thüringen.

In der gemeinsam entwickelten High-End-Testanlage im CATL-Werk können verschiedene Umgebungen mit unterschiedlichen Temperaturen, Luftfeuchtigkeiten sowie Lade- und Entladezeiten an einer Vielzahl von Testobjekten gleichzeitig simuliert werden. Die gesammelten Daten werden von den Experten für Technologie und Modellierung des Fraunhofer IKTS unter Zuhilfenahme modernster Methodik analysiert und ausgewertet. Auf dieser Basis können die Forschenden Modellierungen und Simulationen erstellen, mit denen sich die Lebensdauer von Batterien beschreiben lässt.

Seit Beginn der Kooperation vor drei Jahren wurden von CATL-Mitarbeitenden hunderte von Tests durchgeführt und tausende von Datenpunkten erzeugt. Basierend auf diesen Ergebnissen wollen das Fraunhofer IKTS und CATL die Zusammenarbeit im neuen Projekt »BattForce«, das bis 2027 laufen wird, weiter ausbauen.


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2024.05.14 07:33 V22.4.46-2
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