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Allgemein | 02 Januar 2008

Wirtschaftsforscher erwarten weniger Wachstum für 2008

Nach Ansicht fĂŒhrender Wirtschaftsforschungsinstitute wird der Aufschwung in Deutschland in den nĂ€chsten Jahren deutlich an Fahrt verlieren. Allerdings soll davon der Arbeitsmarkt zunĂ€chst kaum beeintrĂ€chtigt werden.
Nach einem Bericht des Manager Magazins senkten die Wirtschaftsforscher des MĂŒnchener Ifo Instituts und des Kieler Instituts fĂŒr Weltwirtschaft (IfW) ihre Wachstumsprognosen fĂŒr 2008 deutlich. Verantwortlich fĂŒr die erwartete KonjunkturabkĂŒhlung soll die Bundesregierung sein, die mehr und mehr Maßnahmen diskutiert und beschließt, die das Fundament des Aufschwungs schwĂ€chen. Als Beispiel wurden die lĂ€ngere Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I fĂŒr Ältere und ein flĂ€chendeckender Mindestlohn genannt. Beide Institute nahmen ihre Prognosen fĂŒr 2008 um rund einen halben Prozentpunkt zurĂŒck. Das IfW rechnet jetzt mit 1,9 und das Institut fĂŒr Wirtschaftsforschung (Ifo) mit 1,8 Prozent Wachstum. FĂŒr 2009 werden nur noch 1,6 beziehungsweise 1,5 Prozent vorausgesagt. Neben fehlender Reformen machten die Experten dafĂŒr die schwĂ€chere Weltkonjunktur, den starken Euro, hohe Ölpreise und die Finanzmarktkrise verantwortlich. FĂŒr 2007 werden 2,6 Prozent erwartet. Trotz der AbkĂŒhlung sagen die Experten einen deutlichen RĂŒckgang der Arbeitslosigkeit voraus, der allerdings nicht mehr so stark ausfallen werde wie bisher. Bis 2009 dĂŒrfte die Zahl um rund 700.000 sinken und dann im Jahresschnitt bei knapp ĂŒber drei Millionen Arbeitslosen liegen, erwartet das IfW.
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