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© EXPROTEC Elektronikproduktion |

EXRPOTEC nimmt Sanierungschance in Eigenverwaltung wahr

Die Geschäftsführung der EXRPOTEC GmbH in Menden hat einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Ziel des Verfahrens sei es, die Sanierungschancen in der Eigenverwaltung wahrzunehmen und das Leitbild des sanierten Unternehmens zielstrebig umzusetzen, berichtet das Unternehmen. Das zuständige Amtsgericht Arnsberg ist dem Antrag gefolgt und hat Rechtsanwalt Marco Kuhlmann von KKN Kreplin Kuhlmann Nasser zum vorläufigen Sachwalter bestellt.

Mit knapp 50 Beschäftigten entwickelt, fertigt und vertreibt EXPROTEC explosionsgeschützte Elektronikanwendungen. Zum Portfolio gehören hochgradig widerstandsfähige Schaltschränke, Energieverteilungssysteme, Automatisierungssysteme, Frequenzumrichter sowie Elektromotoren.

Lieferanten und Kunden seien darüber informiert, dass der Geschäftsbetrieb uneingeschränkt fortgeführt werde. Die Beschäftigten würden Löhne und Gehälter im ersten Quartal dieses Jahres als Insolvenzgeld erhalten, erläutern die Sanierungsexperten. In den kommenden Wochen und Monaten sollen die internen Strukturen und Prozesse so umstrukturiert werden, dass man vom Einkauf bis zum Vertrieb wettbewerbsfähig aufgestellt bleibe. Mit starken Partnern sollen dann die Produktionsmengen wieder ausgebaut werden.

Seit Herbst 2021 firmiert das Unternehmen, das sich aus einer Fertigungsstätte der AEG in Menden sowie Übernahme der Untertage-Bergbauaktivitäten von SIEMENS entwickelt hat, unter dem Markennamen EXPROTEC am Standort in Menden. In den letzten Geschäftsjahren erwirtschaftete das Unternehmen einen durchschnittlichen Jahresumsatz von rund sieben Millionen Euro.

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2023.01.25 00:30 V20.12.1-2
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