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© Blackstone Resources Elektronikproduktion | 06 Oktober 2021

Blackstone: 3D-gedruckte Batteriezellen nun mit wissenschaftlicher Grundlage

Große Freude bei der Blackstone Resources AG. Die Produktion 3D-gedruckter Batteriezellen stehe nun auch auf einer validierten und soliden wissenschaftlichen Grundlage, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Das ist das Ergebnis einer komplexen Produktionssimulation, die auch mit der Berner Fachhochschule (BFH) durchgeführt wurde“, sagt Serhat Yilmaz, Chief Marketing Officer der Blackstone Resources AG. „Bei dem Validierungsverfahren sind mehr als 250 Prozess- und 90 Produktparameter eingeflossen, um diese Produktionstechnik mit unserem Benchmark-Modell zu verifizieren.“ Das Drucken von Batteriezellen nach dem von Blackstone patentierten Verfahren senke die Materialkosten durch bessere Ausnutzung inaktiver Materialien um 20 €/kWh. „Dieses Ergebnis wurde durch unabhängige Experten im Auftrag des Fördermittelgebers Innosuisse geprüft und bestätigt“, so Yilmaz. Auf dieser Grundlage wurde nun durch die Innosuisse eine weitere Geldtranche für das Projekt freigegeben, mit der Blackstone weitere Modelle zum Drucken von Festkörperbatterien erstellen wird. Die Simulation habe auch gezeigt, dass die Produktionskosten um rund 20 Prozent gesenkt werden können. Parallel zu diesem Validierungsverfahren hat Blackstone Technology mit dem sächsischen Unternehmen Symate GmbH eine künstliche Intelligenz entwickelt, die noch bis Dezember 2021 in die Fertigung gedruckter Elektroden und Batteriezellen integriert wird. „Damit können die von der BFH erarbeiteten mathematischen Modelle erstmalig mit Daten aus dem KI-Life-System gefüttert werden“, erklärt Yilmaz. „Unsere Produktionsprozesse können wir so zyklisch und in Echtzeit optimieren.“ Von der Prüfung der Ausgangsstoffe über die Rezeptwahl, Prozessierung bis hin zur Herstellung der Batteriezelle können damit alle relevanten Parameter in ein System erfasst, optimiert und mittels KI-Vorhersagen analysiert werden. Durch den Einsatz von KI würden Wechselwirkungen sichtbar, der hochgradig komplexe und datenintensive 3D Druck lasse sich damit sogar in der Serienfertigung sicher beherrschen. Dabei setzt Blackstone auf das Prinzip des Digitalen Zwillings.
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2021.10.14 17:14 V18.25.1-2