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© Infineon Elektronikproduktion | 10 März 2021

EU will großen Anteil des weltweiten Halbleitermarktes beanspruchen

Die Europäische Union will am Ende dieses Jahrzehnts ein Fünftel des weltweiten Absatzes von Cutting-Edge-Halbleitern produzieren. In fünf Jahren will sie ihren ersten Quantencomputer herstellen. Damit wolle man die Abhängigkeit von außereuropäischen Technologien verringern, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

In dem Plan wird auf die Bedeutung von Halbleitern hingewiesen, die in vernetzten Autos, Smartphones, internetfähigen Geräten, Hochleistungscomputern und künstlicher Intelligenz zum Einsatz kommen und bei denen ein weltweiter Lieferengpass Autofabriken auf der ganzen Welt zum Stillstand bringen könnte. "Wir streben an, dass bis 2030 die Produktion von hochmodernen und nachhaltigen Halbleitern in Europa, einschließlich Prozessoren, mindestens 20 Prozent des Wertes der Weltproduktion ausmacht", heißt es in einem von Reuters eingesehenen EU-Dokument. Der EU-Plan empfiehlt, in Quantentechnologien zu investieren, da diese einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung neuer Medikamente und zur Beschleunigung der Genomsequenzierung leisten könnten. "Wir möchten weiter, dass Europa bis 2025 den ersten Computer mit Quantenbeschleunigung haben wird, der dann auch den Weg dafür ebnet, dass Europa bis 2030 an der Spitze der Quantentechnologie stehen kann", heißt es in dem Dokument weiter. Der EU-Plan fordert auch 10.000 klimaneutrale Standorte bis 2030 um Europa zu unterstützen, seine eigene Cloud-Infrastruktur zu entwickeln. Außerdem sollen bis 2030 alle europäischen Haushalte mit einem Gigabit-Netz und alle besiedelten Gebiete mit 5G versorgt werden. Der Plan der Kommission benötigt noch die Zustimmung der EU-Länder und des Europäischen Parlaments, bevor er umgesetzt werden kann.
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2021.11.29 22:48 V19.2.0-2