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© AT&S Leiterplatten | 09 November 2020

AT&S bleibt weiter auf Wachstumskurs

AT&S hat die Folgen der Corona-Krise gut bewältigt und sowohl bei Umsatz als auch EBITDA eine 10-prozentige Steigerung erzielt. Das diversifizierte Geschäftsmodell, dass durch den Kapazitätsausbau bei IC-Substraten und den Aufbau des Modulgeschäfts zusätzlich gestärkt wird, zeige sich aktuell in Bezug auf die Profitabilität robust, heißt es in einer Mitteilung.

„Obwohl die aktuelle Pandemie die Nachfrage in einigen Bereichen drückt und wesentliche Auswirkungen auf die Zielmärkte hat, konnten wir den Wachstumskurs weiter fortsetzen. Erfreulicherweise zeichnet sich im besonders hart getroffenen Automobilmarkt aus unserer Sicht eine Bodenbildung ab. Die fortschreitende Digitalisierung dank steigendem Datenverkehr, Internet der Dinge und verstärkter Konnektivität erhöht derzeit die Anforderungen an die digitale Infrastruktur und deren Endgeräten massiv. Auf Basis der positiven Entwicklung im ersten Halbjahr sind wir für die verbleibenden Monate des Geschäftsjahres optimistisch. Unsere Geschäftsentwicklung ist jedoch auch vom weiteren Verlauf der Coronavirus-Pandemie, dem Umfang der aufgelegten Konjunkturpakete und geopolitischen Faktoren abhängig“, sagt CEO Andreas Gerstenmayer zu den ersten sechs Monaten. AT&S konnte im ersten Halbjahr den Konzernumsatz auf 537,8 Millionen Euro (VJ: 490,3 Millionen Euro) steigern. Der erfolgreiche Produktionsanlauf der erweiterten Kapazitäten in Chongqing I, der die wachsende Nachfrage nach ABF-Substraten bedient, habe wesentlich zum Umsatzwachstum beigetragen. Positiv habe auch das verbreiterte Kunden- und Anwendungsportfolio bei mobilen Endgeräten beigetragen, das die Umsatzverschiebungen aufgrund von verzögerten Produktneuanläufen kompensierte. Im Segment AIM erzielte der Bereich Industrial einen Umsatzanstieg. Der Bereich Automotive war im Halbjahr mit einer geringeren Nachfrage konfrontiert, zeigte aber zuletzt eine sequenzielle Verbesserung. Wenn auch der Bereich Medical eine solide Nachfrage aufwies, stand aufgrund eines veränderten Produktmix ein Umsatzrückgang zu Buche. Das EBITDA erhöhte sich von 101,1 Millionen Euro auf 111,2 Millionen Euro. Die Gründe für die gestiegenen Ertragswerte seien vorrangig auf den höheren Konzernumsatz zurückzuführen, wobei zu berücksichtigen sei, dass zur Vorbereitung auf zukünftige Technologiegenerationen und zur Verfolgung der Modularisierungsstrategie weiterhin verstärkt in Forschung & Entwicklung investiert wurde. Die EBITDA-Marge lag bei 20,7 Prozent und war damit auf dem Vorjahresniveau von 20,6 Prozent. Das EBIT verbesserte sich von 29,4 Millionen Euro auf 32,8 Millionen Euro. Die EBIT-Marge lag bei 6,1 Prozent (Vorjahr: 6,0 Prozent). Das Finanzergebnis sank aufgrund des niedrigeren Zinsergebnisses und negativer Währungseffekte von 2,8 Millionen Euro auf -13,0 Millionen Euro. Das Konzernergebnis verringerte sich trotz eines deutlich höheren operativen Ergebnisses vor allem aufgrund des negativen Finanzergebnisses von 19,5 Millionen Euro auf 14,7 Millionen Euro. Die Vermögens- und Finanzlage blieb solide. Die Bilanzsumme erhöhte sich im Zuge von Anlagenzugängen und Technologie-Upgrades gegenüber dem Bilanzstichtag um 9,0 Prozent auf 2,0 Milliarden Euro. Das Eigenkapital verringerte sich aufgrund negativer Wechselkurseffekte um -3,9 Prozent auf 730,4 Millionen Euro. Auf Basis des geringeren Eigenkapitals und der gestiegenen Bilanzsumme lag die Eigenkapitalquote mit 36,2 Prozent unter dem Wert zum 31. März 2020. Die Nettoverschuldung erhöhte sich aufgrund der verstärkten Investitionstätigkeit um 54,0 Prozent von 246,7 Millionen Euro auf 380,0 Millionen Euro. Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten betrug 348,5 Millionen Euro.
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2020.11.27 15:37 V18.13.10-2