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© scanrail dreamstime.com Elektronikproduktion | 21 Oktober 2020

Farasis geht Kooperation mit türkischem Autohersteller ein

Der chinesische Batteriehersteller Farasis sammelt weiter Lieferaufträge für sein zukünftiges Werk in Bitterfeld-Wolfen. Der Konzern hat jetzt eine Kooperation mit dem türkischen Autobauer Togg bekannt gegeben.

Demnach soll Farasis Lithium-Ionen-Batterien für das erste türkische E-Auto liefern, das Togg derzeit entwickelt, berichtet dpa. Die Zellen sollen aus dem Werk in Bitterfeld kommen sagt der Europa-Chef von Farasis, Sebastian Wolf. Farasis habe sich gegen über 30 Mitbewerber aus aller Welt durchgesetzt, ergänzt Togg-CEO Gürcan Karakaş. Neben der Lieferung der Batterie-Zellen soll Farasis auch in die Entwicklung der gesamten Batterie-Module eingebunden werden. Togg und Farasis haben dafür die Gründung eines Joint Ventures vereinbart. Einzelheiten wollen beide Unternehmen bis Jahresende klären. Anfang nächsten Jahres wollen sie in der Türkei starten. Mit Togg sichere sich Farasis den nächste Großabnehmer für die Batteriezellen aus Bitterfeld. Das Werk in Sachsen-Anhalts ehemaligem „Solar Valley“ soll auch klimaneutrale Zellen für die nächste Elektroauto-Generation EQ von Mercedes-Benz liefern. Im Juli war Daimler bei Farasis eingestiegen. Für das Werk in Sachsen-Anhalt, das 2022 eröffnen soll, investiert Farasis nach eigenen Angaben rund 600 Millionen Euro und will 600 Jobs schaffen. Der Standort soll neuer Europa-Sitz des Konzerns werden. Farasis wurde 2002 im US-amerikanischen Kalifornien gegründet und sitzt inzwischen im chinesischen Ganzhou.
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2020.11.27 15:37 V18.13.10-2