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© Fraunhofer IKTS Elektronikproduktion | 15 Juli 2020

Batterie-Innovations- und Technologie-Center eröffnet am Erfurter Kreuz

Mit einer Förderung des Freistaats Thüringen über 13,5 Millionen Euro hat das Batterie-Innovations- und Technologie-Center im Industriegebiet Erfurter Kreuz seine Arbeit aufgenommen. Die Eröffnung markiere einen wichtigen Schritt beim Ausbau und der Vernetzung der Aktivitäten im Bereich der Batterie- und Energiespeichertechnik in Thüringen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Als Außenstelle des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme IKTS ist das BITC an eines der größten Batterieforschungsinstitute Deutschlands angebunden und greift auf starke Verbindungen in die Wirtschaft zu. Den Aufbau des Centers zu einem europaweiten Leuchtturm für energieeffiziente und ressourcenschonende Batteriefertigung unterstützt das Land Thüringen in den kommenden fünf Jahren. Die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) hat den Gebäudekomplex mit rund 5.000 Quadratmetern Büro- und Technikflächen für die Nutzung durch das Fraunhofer IKTS erworben. Mit Blick auf den Transformationsprozess in der Automobil- und Energiewirtschaft soll das BITC Lösungen für die vernetzte, digital unterstützte Produktion und Qualitätssicherung von Batteriezellen und -modulen erarbeiten. Dabei kommen keramische Materialien, hochmoderne Sensorik und zerstörungsfreie Prüfverfahren zum Einsatz. „Diese Produktionsforschung hat eine enorme Bedeutung für den Ausbau neuer industrieller Kapazitäten in Thüringen und insbesondere in Ostdeutschland“, betont Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee. Das Forschungscenter sei ein wichtiger Baustein, um Thüringen in den nächsten Jahren zu einem führenden Batteriestandort zu entwickeln. Die Ansiedlung des BITC am dynamisch wachsenden Industriestandort Erfurter Kreuz ermögliche zudem die Intensivierung bereits bestehender Kooperationen mit CATL. Der Weltmarktführer in der Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien für Elektrofahrzeuge, Energiespeicher- und Batteriemanagementsysteme wird bis 2022 sein erstes Europa-Werk am Standort Arnstadt errichten und ist in engem Kontakt mit dem Fraunhofer IKTS. Bei der Erforschung moderner Mobilitäts- und Energiespeichertechnologien, die auch über Lithium-Ionen Batterien hinausgehen, verfolgt man am neuen Forschungsstandort interdisziplinäre Lösungsansätze. „Die große Stärke des BITC liegt in der entwicklungsbezogenen Zusammenarbeit mit Thüringer Unternehmen und Forschungseinrichtungen. So bündeln wir das Know-how direkt am Standort der Batteriezellenproduktion“, betont der Leiter des BITC Dr. Roland Weidl.
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2020.10.20 19:22 V18.11.10-1