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© Tonfunk Leiterplatten | 29 Mai 2020

Tonfunk GmbH Ermsleben produziert Leiterplatten für Beatmungsgeräte

Die Tonfunk GmbH aus Ermsleben in Sachsen-Anhalt produziert derzeit rund um die Uhr Elektroniken für Intensivbeatmungsgeräte. Tonfunk ist als Produzent elektronischer Baugruppen, Geräte und Systeme auf dem Markt.

Für Automobil-, Medizintechnik-, die IT- und Sicherheitstechnik-Industrie ist das Unternehmen seit Jahren ein zuverlässiger Partner. Derzeit werden in Ermsleben zusätzlich die Herzstücke von Intensivbeatmungsgeräten gefertigt. Die Nachfrage ist wegen der Corona-Pandemie aktuell weltweit extrem groß. „Die Auftragszahlen sind explodiert“, sagt Mathias Haase, einer der drei Geschäftsführer der Tonfunk GmbH. Eine Auslastung der Produktion sei für das Unternehmen nichts Ungewöhnliches. „Aber solche Mengen wurden noch nie abgerufen.“ Kunden sind große Medizintechnik-Hersteller. Die Bauteile sind für ihre Beatmungsgeräte entscheidend. Tonfunk baut nach Vorgaben der Kunden die speziellen Baugruppen im Dauereinsatz. Dafür hat das sachsen-anhaltinische Unternehmen seine Produktion erweitert und umgestellt, Kapazitäten geschaffen und den Maschinenpark aufgestockt, Mitarbeiter in Teams aufgeteilt, Abläufe umstrukturiert und Homeoffice-Einsätze gesichert. Gefertigt wird nun bei Tonfunk sieben Tage in der Woche rund um die Uhr. „Uns ist bewusst, dass jetzt die Zeit zum Handeln ist, alle Mitarbeiter ziehen hier super mit“, sagt Haase. „Wir haben eine besondere Verantwortung - dessen sind wir uns bewusst“, ergänzt Udo Hundsdörfer, Leiter der Qualitätssicherung bei Tonfunk. Dazu kommen weitere Herausforderungen. Das Unternehmen ist beim Material für seine Leiterplatten häufig auf Lieferanten aus Asien angewiesen. „Wir müssen dafür sorgen, dass die Lieferketten funktionieren“, sagt der Geschäftsführer. Damit die Produktion reibungslos läuft, hat Tonfunk eine Task-Force gebildet. Diese setzt sich mit Spezial-Teams anderer Unternehmen dafür ein, dass keine Lieferengpässe beim Rohmaterial entstehen. Lücken werden geschlossen, zahlreiche Geschäftspartner kontaktiert, Sonderlieferungen organisiert. So könnten die wichtigen Elektroniken für die Beatmungsgeräte pünktlich auf die Reise zu den Kunden gehen.
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2020.09.28 14:54 V18.10.14-2