Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
© alexander podshivalov dreamstime.com Leiterplatten | 16 März 2020

AT&S trifft weitreichende Sicherheitsmaßnahmen in Österreich

AT&S hat im Kampf gegen die Ausbreitung der COVID-19 Erkrankungen an seinen Standorten in Österreich präventiv, also noch vor Inkrafttreten der Auflagen der Bundesregierung, Maßnahmen eingeführt, die in den chinesischen AT&S-Werken über die vergangenen zweieinhalb Monate erfolgreich angewandt wurden.

Dies habe zum Ziel, einerseits Mitarbeiter bestmöglich vor dem Virus zu schützen und andererseits den laufenden Betrieb aufrechtzuerhalten, um damit Arbeitsplätze zu sichern, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. AT&S greift dabei auf den reichen Erfahrungsschatz aus China zurück, wo das Unternehmen wertvolle Erkenntnisse im Umgang mit der außergewöhnlichen Situation gewonnen habe. Die Erfolge der dort gesetzten Maßnahmen würden in China bereits deutlich. Die drei AT&S-Werke in Shanghai beziehungsweise Chongqing laufen seit einigen Tagen wieder im Vollbetrieb und produzieren bis auf kurze Unterbrechungen kontinuierlich. „Wir haben uns dazu entschieden, auch an unseren österreichischen Standorten auf strenge Maßnahmen zu setzen und – im Rahmen unserer Möglichkeiten – einen Beitrag zur Bewältigung dieser Situation zu leisten“, sagt AT&S-CEO Andreas Gerstenmayer. An den AT&S-Standorten Leoben und Fehring wurde unter anderem eine Maskenpflicht am Betriebsgelände eingeführt, die Home-Office Regelungen umfassend ausgeweitet, der Kantinenbetrieb eingeschränkt und die Dienstreisetätigkeit gestoppt. Zur regelmäßigen Information aller Mitarbeiter wurde außerdem ein eigener Infopoint im AT&S-Intranet erstellt und eine eigene Telefonhotline für alle Fragen der Belegschaft eingerichtet. Die Maßnahmen, die AT&S nun für die österreichischen Standorte beschlossen hat, wurden in den vergangenen zweieinhalb Monaten in den Werken in China erfolgreich angewendet und hätten dafür gesorgt, dass dort bisher keine COVID-19 Infektionen diagnostiziert wurden und AT&S als eines der ersten Unternehmen in China den Betrieb wiederaufnehmen durfte. Das Werk 1 in Chongqing sei überdies nie von Schließungen betroffen gewesen. Derzeit sind alle AT&S-Standorte in Europa und Asien zu 100 Prozent verfügbar. Es komme zu keinen Einschränkungen bei der Auftragsabwicklung. Gleiches gelte für die Versorgung mit den benötigten Produktionsmaterialien. In diesem Zusammenhang arbeitet AT&S auch intensiv an einer Erhöhung der Sicherheitsbestände. Bei AT&S geht man derzeit davon aus, dass die getroffenen Maßnahmen für zumindest ein bis zwei Monate aufrecht erhalten bleiben.
Anzeige
Anzeige
2020.09.21 11:08 V18.10.12-1