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© Kongsberg Elektronikproduktion | 19 Februar 2020

Kongsberg liefert Breitbandtechnik für die ISS

Auf der Internationale Raumstation (ISS) soll eine Ausrüstung von Kongsberg die Breitbandübertragung ermöglichen, um die Kommunikation zwischen den ESA-Astronauten in der Station und der Erde deutlich zu verbessern. Dies sei ein großer Vorteil für das Personal an Bord.

„Kongsberg ist stolz darauf, die Technologie für das Projekt zu liefern", sagt Ingelin Drøpping, Executive Vice President von Kongsbergs Space & Surveillance Division, in einer Pressemitteilung. Am 14. Februar 2020 war das ESA Columbus Ka-Band Terminal (COLKa) zur Reise zur Internationalen Raumstation (ISS) in der Erdumlaufbahn gestartet. Dort wird das Terminal auf dem europäischen Columbus-Modul, einem wissenschaftlichen Labor, das Teil der ISS ist, installiert. Es wird dann eine kontinuierliche Signalübertragung zum Boden über das European Data Relay Satellite (EDRS) System ermöglichen. Dies werde den europäischen Astronauten und Wissenschaftlern ermöglichen, wichtige Informationen in Echtzeit mit den Bodenstationen auszutauschen. Sie würden von der Kommunikation mit höherer Bandbreite, der schnelleren Übermittlung von wissenschaftlichen Daten und hochauflösenden Videobildern profitieren, sagt Ingelin Drøpping,. Kongsberg war Teil des Teams, das das Terminal im norwegischen Horten entwickelt hat. Das Projekt wurde von MDA Space and Robotics Limited, der britischen Abteilung von MDA, einem kanadischen Hersteller von Raumfahrtausrüstungen, geleitet. „Unser Team in Horten, früher bekannt als Norspace, hat Frequenzumrichter entwickelt, hergestellt und geliefert. Sie sind entscheidende Teile des COLKa Ka-Band-Inter-Satelliten-Link-Terminals (ISL), das von MDA bereitgestellt wird. Das Terminal selbst bietet den Astronauten eine größere Leistung und Verfügbarkeit einer Breitbandverbindung, da es Geschwindigkeiten von bis zu 400mbps im Downlink und 50mbps im Uplink ermöglicht", sagt Ellen Tuset, Vizepräsidentin der Division Space in Kongsberg. COLKa wurde von der MDA in Großbritannien entwickelt. Sowohl Kongsberg als auch Antwerp Space haben das Projekt mit erheblichen Investitionen unterstützt.
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2020.09.28 14:54 V18.10.14-2