Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
© Zeiss Elektronikproduktion | 02 Dezember 2019

ZEISS erwirbt mit Saxonia Systems weiteres Digitalunternehmen

Nach der Beteiligung von ZEISS im September 2018 an der Saxonia Systems AG in Höhe von 25 Prozent haben beide Unternehmen nun die vollständige Übernahme des Spezialisten für individuelle Softwarelösungen durch die Carl Zeiss AG bekannt gegeben.

Der Anteilserwerb werde mit der Zustimmung des Bundeskartellamts wirksam, die im Februar 2020 erwartet wird. Über den Kaufpreis haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart. Mit dem Erwerb baut ZEISS seine Softwarekompetenz systematisch weiter aus und sichert sich die Expertise und Ressourcen von Saxonia Systems für die Realisierung strategisch wichtiger Digitalprojekte. Saxonia Systems ist für ZEISS bereits seit mehr als zehn Jahren ein wichtiger Softwareentwicklungspartner. „Als weltweit führendes Technologieunternehmen der optischen und optoelektronischen Industrie stärken wir mit der Akquisition unsere Kompetenz in der digitalen Produktentwicklung und dem agilen Managementansatz", so Dr. Ludwin Monz, Mitglied des Vorstands der ZEISS Gruppe und Leiter der Sparte Medical Technology. „Außerdem verbessern wir unser Verständnis für Kundenbedürfnisse in Bezug auf digitale Anwendungen. Saxonia Systems wird als leistungsstarke Einheit von ZEISS weiter wachsen und unsere Softwareentwicklungskapazität ausweiten." Zudem werde ZEISS am Standort Dresden ähnlich wie in Karlsruhe einen Innovation Hub aufbauen, um die Vernetzung mit der Forschung und Wissenschaft vor Ort, insbesondere der TU Dresden, zu stärken, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Gründer der Saxonia Systems AG, Viola Klein und Andreas Mönch, bleiben an Bord und begleiten die Integration im Jahr 2020. „ZEISS bringt als hervorragend aufgestelltes Unternehmen finanzielle Kraft, hohe Stabilität sowie neue technologische Perspektiven für unser Team“, so Andreas Mönch. „Hinzu kommen eine starke Marke und eine hervorragende Reputation.“ Die Integration soll im Jahr 2020 abgeschlossen werden. Danach wird Saxonia Systems unter der Marke ZEISS auftreten, neben ZEISS Projekten aber unverändert auch bestehende Kundenbeziehungen weiterentwickeln. An den sechs Saxonia-Standorten in Deutschland bleiben die verantwortlichen Führungskräfte in ihren Funktionen, das Geschäft werde unverändert fortgeführt. Alle 235 festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen weiterhin beschäftigt werden.
Weitere Nachrichten
2019.12.12 10:59 V14.8.5-1