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© Hiperion Elektronikproduktion | 08 Oktober 2019

EU fördert neuartige Photovoltaik-Technologien

Die Europäische Union hat Hiperion mit 10,6 Millionen Euro unterstützt. Das Geld soll zur Einrichtung einer Pilotmontagelinie verwendet werden, um die vom Schweizer Startup Insolight entwickelte Photovoltaik-Technologie marktgerechter zu gestalten.

Hiperion wurde von einem 16-köpfigen Konsortium aus Forschungseinrichtungen und führenden Industriepartnern gegründet und wird vom CSEM (Schweizer Forschungs- und Technologieorganisation) koordiniert. Letztendlich soll die Wettbewerbsfähigkeit der Solarstromindustrie der EU gestärkt werden. Die vom Schweizer Startup Insolight entwickelte Technologie erreicht einen Wirkungsgrad von 29 Prozent. Dieser Wert liegt deutlich über den Wirkungsgraden von Standard-Photovoltaik (PV)-Modulen, die meist nur zwischen 18 und 20 Prozent erreichen, heißt es in einer Pressemitteilung. Das System verwendet ein planares optisches Mikroverfolgungsverfahren, das das Sonnenlicht auf Mehrfachsolarzellen konzentriert, die auf einer konventionellen Siliziumrückwand montiert sind. Die Solarmodule von Insolight sind unter direkter Sonneneinstrahlung hocheffizient, können aber auch bei Bewölkung Energie gewinnen, was sonst nicht der Fall ist. Das Hauptziel von Hiperion ist es, die Produktion der Insolight-Technologie zu steigern, indem es den Herstellern von Solarmodulen zeigt, wie sie ihre bestehenden Produktionslinien anpassen können. „Wir wollen nicht nur eine Pilotmontagelinie entwickeln, sondern auch die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit unserer Innovation unter Beweis stellen", sagt Laurent Coulot, CEO des Startups. Die EU hat 10,6 Millionen Euro für das Projekt bereitgestellt, das von einem Konsortium europäischer Partner ins Leben gerufen wurde und eine Laufzeit von 48 Monaten hat. Koordiniert wird das Projekt von der Schweizer Forschungs- und Technologieorganisation CSEM, die zu den Mitgliedern des Konsortiums gehört. „Unser Konsortium verfügt über die notwendige Expertise, um diese vielversprechende Technologie der Massenproduktion einen Schritt näher zu bringen. Dafür wird das wirtschaftliche Potenzial weiter getestet und ein Montageprozess entwickelt, der sich in bestehende PV-Modulproduktionslinien integrieren lässt", so Christophe Ballif, Vice President von CSEM und Leiter der Photovoltaikforschung.
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2019.11.12 07:31 V14.7.10-2