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© ESA / CNES / Arianespace Elektronikproduktion | 26 Juli 2018

OHB-Satelliten für Galileo erfolgreich gestartet

Lift-Off fĂŒr Tara, Samuel, Anna und Ellen: Nun sind die letzten vier Galileo FOC-Satelliten aus Batch 2 mit einer Ariane-5-TrĂ€gerrakete vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana ins All gestartet.
Die Satelliten sind nach knapp vier Stunden Flugzeit im Zielorbit angekommen und kreisen nun um die Erde. "Mit den vier Galileo-Satelliten haben wir die letzten vier aus Batch 2 ausgeliefert und sowohl der Launch, als auch das Aussetzen der Satelliten im Orbit verlief einwandfrei. Die Satelliten haben ihre Systeme unmittelbar nach ihrem Aussetzen im Weltall hochgefahren, die Solarpanele entfaltet und sich zur Sonne ausgerichtet. Die ersten Tests haben unmittelbar im Anschluss begonnen", sagt Dr. Manuel Czech, Projektmanager Galileo bei OHB.

Jetzt folgt eine Testphase der Satelliten von rund sechs Monaten. WĂ€hrend der ersten elf Tage werden die Satelliten vom Kontrollzentrum der französischen Raumfahrtagentur CNES von Toulouse aus gesteuert, bevor das Galileo-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen ĂŒbernimmt.

Damit befinden sich derzeit 26 Galileo-Satelliten im Weltraum, 22 von ihnen wurden von OHB entwickelt, gebaut und getestet. Mit der Hoheit ĂŒber ein eigenes Navigationssystem Galileo gewinnt Europa zudem an SouverĂ€nitĂ€t. "Wir sind stolz, hierzu mit unseren Navigationssatelliten einen maßgeblichen Beitrag zu leisten", sagt Dr. Manuel Czech.

FĂŒr OHB gehen die Arbeiten an Galileo nahtlos weiter. Nach dem Launch ist vor dem Launch. "Unsere Kolleginnen und Kollegen arbeiten schon an Batch 3. Wir planen den ersten Start im Jahr 2020. Danach werden etwa alle drei Monate zwei weitere Satelliten fertig. Solange, bis alle zwölf aus Batch 3 startklar sind", sagt Dr. Wolfgang Paetsch, Vorstand der OHB System AG. Auch die Planungen fĂŒr Batch 4 laufen schon an. "Aktuell befinden wir uns in der Angebotsphase. Die Anforderungen der EuropĂ€ischen Raumfahrtagentur liegen auf dem Tisch. Mit der neuen Generation streben wir die Verbesserung der Signale und des Services, einen kostenoptimierten Betrieb und erhöhte Sicherheit an", ergĂ€nzt Dr. Wolfgang Paetsch.

FOC*-Satelliten: Die Phase bis zum Erreichen der vollen EinsatzkapazitĂ€t (FOC - full operational capability) des Galileo-Programms wird von der EuropĂ€ischen Union finanziert. Die EuropĂ€ische Kommission und die EuropĂ€ische Raumfahrtagentur ESA haben eine Übertragungsvereinbarung unterzeichnet, gemĂ€ĂŸ der die ESA im Auftrag der Kommission als die fĂŒr die Entwicklung und die Beschaffung verantwortliche Stelle handelt. Die hier ausgedrĂŒckten Ansichten stellen nicht notwendigerweise die Position der EuropĂ€ischen Union bzw. der ESA dar. Galileo ist ein eingetragenes Warenzeichen der EU.
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2018.12.12 18:25 V11.10.11-2