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© Infineon Produkte | 17 April 2018

Infineon präsentiert abgesicherte Authentifizierung mit FIDO2 unter Microsoft Windows 10

Die Infineon Technologies AG prĂ€sentiert ihr FIDO2-Referenzdesign. FIDO2 bietet den Rahmen fĂŒr eine einfache Authentifizierung. Es ermöglicht Schutz vor Phishing, Wiedergabe oder Offenlegung nach Serverangriffen.
Das ist eine ProduktankĂŒndigung von Infineon Technologies AG. Allein der Emittent ist fĂŒr den Inhalt verantwortlich.
Das Design basiert dabei auf dem sicherheitszertifizierten SLE 78-Chip als Authentifizierungstoken fĂŒr die Anmeldung an einem verbundenen Azure-Active-Directory-GerĂ€t. FIDO2 beruht auf Spezifikationen der FIDO (Fast Identity Online) Alliance.

Infineon, ein MitbegrĂŒnder der FIDO Alliance, stellt als erster Anbieter von Hardware-basierten Sicherheitschips ein Referenzdesign fĂŒr FIDO2 vor. Das Design nutzt den Sicherheitscontroller SLE 78 von Infineon: die einzige Ein-Chip-Lösung am Markt mit Schnittstellen sowohl fĂŒr USB als auch fĂŒr NFC. Dadurch eignet sie sich fĂŒr USB- und USB/NFC-Tokendesigns gleichermaßen. Der Sicherheitscontroller ist mit dem Integrity Guard von Infineon ausgestattet. Damit bietet er einen robusten digitalen Mechanismus zum Schutz vertraulicher Daten, eine ausgeklĂŒgelte Fehlererkennung und effiziente Abwehrmaßnahmen gegen Angriffe auf Chipebene.

„Unzureichender Passwortschutz ist ein zentraler Faktor in der Mehrzahl der angriffsbedingten Datenlecks“, sagte Jörg Borchert, Vice President der Division Chip Card & Security bei der Infineon Technologies Americas Corp. „Das gilt fĂŒr private Computerumgebungen ebenso wie fĂŒr geschĂ€ftliche. Das FIDO-Authentifizierungssystem hilft schon jetzt Webdienstleistern und Unternehmen, die Herausforderungen einer gesicherten Authentifizierung zu meistern. Wir gehen davon aus, dass FIDO2 diesen Prozess und somit den Webzugriff beschleunigen wird.“

„Windows Hello ebnet den Weg in eine Zukunft mit weniger Passworteingaben. So freuen wir uns, die Windows-Hello-SicherheitsschlĂŒssel heute einfĂŒhren zu können“, sagte Dave Bossio, Group Program Manager bei Microsoft. „Unsere Zusammenarbeit mit Infineon ermöglicht diesen FIDO2-basierten SicherheitsschlĂŒsseln ein sicheres Roaming der Anmeldedaten. Dabei kommt die gleiche vertrauenswĂŒrdige Technologie zum Einsatz, die Infineon seit mehr als zehn Jahren auf Windows-GerĂ€ten bereitstellt.“

Die neuen Authentifizierungsfunktionen von FIDO2 sind Thema einer von Google und Microsoft ausgerichteten Podiumsdiskussion auf der RSA-Konferenz 2018, die am 20. April um 10:15 Uhr in San Francisco stattfindet. Weitere Informationen erhalten Sie hier (https://www.rsaconference.com/events/us18/agenda/sessions/10519-google-and-microsoft-debut-replacing-passwords-with). Die Veranstaltung beinhaltet Demonstrationen und erlĂ€utert die Übernahme von FIDO2 als W3C-(World Wide Web Consortium)-Standard.

Infineon prĂ€sentiert das chipbasierte Hardware-Referenzdesign in dieser Woche auf der RSA-Konferenz 2018 an seinem Stand (4523). Einzelheiten zu dem nach Common Criteria EAL 6+ (high) zertifizierten Infineon SLE 78-Controller sind hier erhĂ€ltlich. Weitere Informationen zum FIDO2-Referenzdesign sind auf www.infineon.com/FIDO verfĂŒgbar.
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2019.01.17 14:20 V11.11.0-2