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© Fraunhofer (nur zu Illustrationszwecken) Elektronikproduktion | 06 April 2018

Neues Kompetenzzentrum für Batterien und Speichersysteme

Marktnahe Forschung und Entwicklung sowie Prüfung und Zertifizierung von Batterien und Energiespeichersystemen unterstützen die globale Energiewende und den Ausbau der Elektromobilität. Mehr als EUR 30 Millionen sollen in das neue Kompetenzzentrum in Freiburg investiert werden.
Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, das Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut, EMI und der Technologieverband VDE gründen ein neues Kompetenzzentrum für Batterien und Energiespeichersysteme in Freiburg. Die drei Partner reagieren damit auf die stark wachsende Nachfrage nach sicheren und kommerziell verwertbaren Batterien und Energiespeichersystemen als Schlüsseltechnologien für Elektromobilität und die weiter steigende Nutzung erneuerbarer Energien.

Die Ansiedlung des Kompetenzzentrums Batterien und Energiespeichersysteme am Standort Freiburg ergänze nahtlos die zahlreichen Aktivitäten der Landesregierung Baden-Württemberg in den Bereichen Batterietechnologie und Elektromobilität, heißt es in einer Pressemitteilung. Insbesondere unterstützt das Freiburger Zentrum von VDE und Fraunhofer ISE die Industrie bei der Qualitätssicherung und beim Aufbau von neuen Produktionskapazitäten. Dies ist speziell für die Automobilindustrie bei ihrem Ausbau der Elektromobilität von großer Bedeutung. Mehr als EUR 30 Millionen sollen in den nächsten drei Jahren in das Kompetenzzentrum investiert werden. Der Start des Betriebs ist für das erste Quartal 2019 geplant.

"Ich freue mich sehr, dass wir zusammen mit unserem langjährigen Partner VDE und unserem Partnerinstitut Fraunhofer EMI dieses wegweisende Projekt auf den Weg bringen. Aufgrund der Erfolge in der Forschung und Technologieentwicklung des Fraunhofer ISE bei Batterien und Energiespeichersystemen mit höheren Energiedichten und längeren Lebensdauern wurden zahlreiche neue Anwendungen ermöglicht. Die Kompetenzen des Fraunhofer EMI im Bereich der Sicherheitstechnik ergänzen dieses Portfolio optimal. Die Kosten für die Komponente Batterie, aber auch für das gesamte Energiespeichersystem sind erheblich gesunken. Daran müssen wir weiter intensiv arbeiten und dabei auch mit neuen Standards und Prüfverfahren für größtmögliche Sicherheit und Vertrauen in diesem global schnell wachsenden Markt sorgen", so Prof. Hans-Martin Henning, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE.

Ansgar Hinz, CEO des VDE, ergänzt: "Batterien, Energiespeicher und erneuerbare Energien gehören zu den Kernkompetenzen des VDE. Unsere VDE Renewables Gruppe hat schon seit Jahren auf die starke Dynamik und die schnelle Entwicklung neuer Produkte im Energiebereich reagiert. Aufgrund des heute deutlich stärker systembasierten Ansatzes im Bereich der erneuerbaren Energien und Energiespeicher wird eine enge Verzahnung von Batterieprüfungen, Leistungselektronik und Software-Systemen immer wichtiger. Dazu kommen neue Herausforderungen bei der IT- Sicherheit der Systeme. Der VDE hat diesen Ansatz mit dem Fraunhofer ISE bereits in anderen Bereichen der erneuerbaren Energien erfolgreich umgesetzt, und wir werden gemeinsam mit dieser globalen Initiative diesen Ansatz auch bei Energiespeichern weiter führen."

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2018.10.15 23:56 V11.6.0-2