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© Eutect GmbH Elektronikproduktion | 24 November 2017

Miniaturisierung dank geregeltem Laserlöten

Auf Grund der technischen Anforderungen und Möglichkeiten erhöhen sich die Packungsdichten auf immer kleineren elektronischen Baugruppen.
Demzufolge werden die Anforderungen an das Löten dieser Bauteile umso grĂ¶ĂŸer, da beispielsweise empfindliche Bauteile vor zu großen Hitzeeinwirkungen geschĂŒtzt werden mĂŒssen. Ein punktgenaues, schnelles und definierbares Löten ist notwendig. Die Eutect GmbH setzt daher seit Jahren Diodenlaser fĂŒr ihre kundenspezifischen Lötanlagen ein. FĂŒr Matthias Fehrenbach, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Eutect GmbH, liegen die Vorteile des Laserlötens klar auf der Hand: "Im Gegensatz zu anderen selektiven Lötverfahren entfĂ€llt beim Laserlöten der direkte, mechanische Kontakt zur Lötstelle. D.h., dass wir andere selektive Lötverfahren gerade bei engen PlatzverhĂ€ltnissen auf der Leiterplatte nicht einsetzen können. Hier kommt fĂŒr uns nur das Laserlöten in Frage." Ein besonderes Augenmerk fĂ€llt dabei auf die Laserquelle. Laserstrahlquellen werden in verschiede Kategorien aufgeteilt. Unterschieden werden Gas-, Festkörper-, und Halbleiterlaser. Dabei ist das laseraktive Medium wichtig, da dieses die WellenlĂ€nge sowie die StrahlenqualitĂ€t vorgibt. Die StrahlenqualitĂ€t ist entscheidend fĂŒr die Fokussierbarkeit und die Energiedichte des Lasers. Beim Laserlöten, werden mittlere oder geringe Energiedichten benötigt. Dabei mĂŒssen die Lötstelle und das Lot effizient und homogen erwĂ€rmt werden, ohne das Material zu verbrennen. "Das Lot muss die Laserenergie gut aufnehmen und in WĂ€rme umsetzen. Nur so schaffen wir eine gute Verbindung zwischen den OberflĂ€chen", so Fehrenbach. Auf Grund der Miniaturisierung werden die Lötstellen immer kleiner. Sie bewegen sich in Bereichen von <200 ÎŒm bis zu wenigen Millimetern. Daher ist es wichtig, dass der Fokus des Laserstrahls positionsgenau gebĂŒndelt werden kann. "FĂŒr uns hat sich der Diodenlaser bei unseren Anwendungen durchgesetzt, da er eine Reihe von Vorteilen bietet", erklĂ€rt Fehrenbach. So besitzt der Diodenlaser eine leicht zu regulierende Ausgangsleistung. Die Leistung kann stufenlos bis in den kHz Bereich angepasst werden, wodurch der Laser schnell auf Energieschwankungen reagieren kann. Ein weiterer Vorteil ist die Strahlenfokussierung, wodurch der Laser in der Lage ist, Lötstellen von 180 ÎŒm zu löten. Auf Grund der Fokussierung mit Festbrennweite erfolgt die Energieeinbringung lokal begrenzt und punktgenau, wodurch eine thermische Belastung der Bauteile in der nĂ€heren Umgebung reduziert werden kann.
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2019.02.15 09:57 V12.1.1-2