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© Segger Elektronikproduktion | 23 März 2017

Segger: In-Circuit-Programmer für abgesicherte Auftragsfertigung

In der Massenproduktion werden zunehmend Auftragsfertiger beauftragt. Daraus ergeben sich allerdings zusätzliche Risiken für den Auftraggeber.

Das ist eine Produktankündigung von Segger. Allein der Emittent ist für den Inhalt verantwortlich.
Die eigene Geschäftsgrundlage wird einem Dritten gegenüber bis zu einem gewissen Grad offengelegt. Um die daraus entstehenden Risiken Überproduktion und illegale Kopien einzudämmen, hat SEGGER das neue Programmiersystem Flasher SECURE für die Massenproduktion entwickelt und vorgestellt. Auftragsfertiger haben direkten Zugriff auf die Firmware, Schaltpläne und alles weitere, das für die Produktion notwendig ist. Umso wichtiger ist es für den Auftraggeber, die Kontrolle über die Verwendung der Firmware und das Produktionsvolumen zu behalten. Flasher SECURE kann Beides. Zur Vermeidung von gefälschten Geräten liest der Flasher ein unverwechselbares Merkmal aus dem Gerät, das programmiert werden soll. Dieses Merkmal wird an einen Server geschickt, der unter physischer Kontrolle des Auftraggebers steht. Auf diesem Server wird das Merkmal validiert und geprüft, ob eine Programmierung des Gerätes erfolgen darf. Nach erfolgreicher Prüfung wird aus dem Merkmal eine Signatur für das Gerät erstellt. Diese Signatur wird an den Flasher zurückgeschickt. Der Flasher speichert die Signatur entsprechend im Gerät ab. Dieses Vorgehen ist auch im Interesse der Auftragsfertiger, da diese bei Unterstützung des Verfahrens dafür werben können, dass bei Ihnen die Geschäftsgrundlage des Auftraggebers nicht gefährdet wird. Die Firmware, die auf dem System läuft, oder eine externe Applikation, die mit dem System kommuniziert, können dadurch überprüfen, ob das Gerät zur legitimierten Produktion des Auftraggebers gehört. Wenn eine der Prüfungen fehlschlägt, erkennt die Firmware, dass sie auf diesem Gerät nicht laufen darf und hält an. Da die Signatur für jedes Gerät verschieden ist, lassen sich keine legitimierten Geräte mehr durch einfaches Kopieren herstellen. Die Erzeugung der Signatur beruht auf erprobten und zertifizierten asymmetrischen Algorithmen, bei denen der private Schlüssel nur dem Auftraggeber zugänglich ist. Damit wird verhindert, dass Angreifer eine Signatur für eine vorgegebene Hardware fälschen können. Kommunikation zwischen Flasher und Server wird verschlüsselt und autorisiert mit Hilfe von Transport Layer Security (TLS/SSL). Alle Ereignisse und Aktionen werden protokolliert und können über die Verwaltungsoverfläche jederzeit vom Auftraggeber verfolgt werden. Kleine Serien ebenso wie große Massenfertigungen profitieren von der Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit von SEGGER’s Programmierlösung. SEGGER’s Produktionsprogrammierer erleichtern die Integration in Produktionssysteme mit einer Vielzahl an Interfaces. ATEs und andere Produktionszentralen können direkt auf den Flasher zugreifen, um den Programmierprozess zu starten und mit variablen Daten wie Seriennummern und weiteren Patch-Daten zu modifizieren. “Der Flasher SECURE wird unser nächstes Erfolgsprodukt. Das Sicherheitskonzept verschafft modernen Produktionsanlagen einen nicht gekannten Schutz vor Überproduktion und Fälschungen. Ab einer bestimmten Größe sind Auftragsfertiger eine wichtige Option. Viele Unternehmen wagen diesen Schritt nicht, da Sie Ihre Geschäftsgrundlage zusätzlichen Risiken aussetzen. Vernünftige Anwendung von Sicherheitsmaßnahmen, wie vom Flasher SECURE demonstriert, eröffnen auch zögernden Unternehmen, den nächsten Schritt zu machen,“, sagt Harald Schober, Sales und Marketing Direktor bei SEGGER. Um weitere Informationen zum Flasher SECURE zu erhalten, beuschen Sie bitte go to: www.segger.com/flasher-secure.html
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2019.05.21 21:58 V13.3.9-1