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© Perzeptron GmbH Elektronikproduktion | 13 MĂ€rz 2017

Effiziente Materialwirtschaft als Basis von Lean Production

In Zeiten globaler MĂ€rkte wird die effiziente Fertigung immer wichtiger.
Das ist eine ProduktankĂŒndigung von Perzeptron GmbH. Allein der Emittent ist fĂŒr den Inhalt verantwortlich.
Lean Production oder ganzheitliche Produktionssysteme spielen dabei eine immer wichtigere Rolle in den Unternehmens- und Produktionsstrategien. Auf die Materialwirtschaft als Basis einer funktionierenden Produktion muss dabei ein besonderes Augenmerk gelegt werden. Softwarelösungen wie Perzeptrons Materialwirtschaft im Gleichgewicht (MiG) können dabei helfen, den Lean Production-Gedanken zu unterstĂŒtzen. „In den GesprĂ€chen mit Neukunden kommt es seitens der GesprĂ€chspartner immer hĂ€ufiger zu Fragen, inwieweit wir mit MiG das Null-Fehler-Prinzip, das Pull-Prinzip oder das visuelle Management unterstĂŒtzen können“, erklĂ€rt Andreas Koch, geschĂ€ftsfĂŒhrender Gesellschafter der Perzeptron GmbH. Dabei handelt es sich jeweils um eines der acht Gestaltungsprinzipien des Lean Production-Gedanken, welches besagt, dass die Vermeidung von Verschwendung im Zentrum des unternehmerischen Handels und Produzierens stehen sollte. Die acht Gestaltungsprinzipien des Lean Production-Gedanken setzen sich aus unterschiedlichen GrundsĂ€tzen zusammen: Kontinuierliche Verbesserungsprozesse, Standardisierung, Null-Fehler-Prinzip, Fliess- und Pull-Prinzip, Mitarbeiterorientierung und visuelles Management. „Zentraler Bestandteil dieser GrundsĂ€tze ist ein schneller und effizienter Material- und Informationsfluss, der leicht dargestellt werden kann“, erklĂ€rt Koch. Die von Perzeptron entwickelte Softwarelösung MiG kann dieses unterstĂŒtzen. MiG ist ein Modul, das das schnelle und effiziente Bearbeiten von MaterialengpĂ€ssen innerhalb der Liefer- und FertigungsauftrĂ€ge ermöglicht. Die Software umfasst die Funktionen Liefer- und FertigungsĂŒbersicht sowie Engpassbetrachtung und Bestandsoptimierung. Durch dieses Werkzeug wird eine Datenbasis geschaffen, die gerade der Produktions- und Materialwirtschafsplanung eine hohe Effizeinzsteigerung und Fehler- und Verschwendungsminimierung ermöglicht. Auf Grund des integrierten Datenmanagements kann die Fertigungsoptimierung ĂŒber den gesamten Produktionsprozess vernetzt durchgefĂŒhrt werden. Da frĂŒhzeitige EngpĂ€sse erkannt werden, können die Durchlaufzeiten von AuftrĂ€gen verkĂŒrzt und die LieferfĂ€higkeit abgesichert werden. Selbst einfachste Massnahmen zur Produktionsoptimierung sind nur auf der Basis zuverlĂ€ssiger Zahlen aus Einkauf, Lager und Produktion umsetzbar. Dieses fĂ€ngt bei der Einlagerung von Bauteilen an und hört bei ihren Entnahmen wieder auf. Nur so besteht die Möglichkeit, dass richtige Bauteil in der richtigen StĂŒckzahl zum richtigen Zeitpunkt bereitzustellen. Dabei mĂŒssen die Produktionsdaten und der Lagerbestand in Echtzeit ebenso beachtet werden, wie der Materialisierungsgrad der eingeplanten FertigungsauftrĂ€ge. Des Weiteren mĂŒssen die Vorprodukte, die sich im Zulauf befinden, in die Analyse mit einbezogen werden. Liefertermine und Liefermengen aus dem Produktionsplan werden ebenso in MiG beobachtet. DarĂŒber hinaus mĂŒssen die Vorprodukte, die zu EngpĂ€ssen fĂŒhren können, erkannt, sowie die richtige Reihenfolge der Engpassbearbeitung beachtet werden. „Durch MiG können Fehler, wie beispielsweise fehlende oder falsche Bauteile frĂŒhzeitig erkannt werden. Die Weitergabe dieser Fehler an nachfolgende Arbeitsschritte wird vermieden, was dem Null-Fehler-Prinzip entspricht. Des Weiteren werden nach dem Fließprinzip die Durchlaufzeiten verringert, da alle Informationen transparent in MiG vorliegen“, fĂŒhrt Koch aus. Die daraus resultierende Produktionsplanung kann sich rein nach den KundenauftrĂ€gen ausrichten, wodurch der Materialsteuerungsaufwand sowie der Materialbestand gering gehalten werden können. Die Materialverschwendung kann damit minimiert werden. „Alle diese Möglichkeiten mĂŒssen aber im Sinne der Lean Production auch leicht verstĂ€ndlich dargestellt werden“, fĂŒhrt Koch weiter aus. Aus diesem Grund hat das Entwicklerteam von MiG viel Zeit in die graphische Darstellung der Materialwirtschaft investiert. „Der Nutzer soll so schnell wie möglich erkennen, wo er Probleme in seiner Produktion bekommt. Aus diesem Grund haben wir uns fĂŒr die Ampelfarben entschieden, die klar verdeutlichen, wie der Stand der Dinge ist“, beschreibt Koch die graphischen Hilfsmittel von MiG. „Bei Lean Production handelt es sich um einen Strategie- und Philosophieansatz. Durch den Einsatz von MiG erhĂ€lt der Kunde ein Werkzeug, das ihm hilft den Lean Production Gedanken in Teilen umzusetzen“, schließt Koch ab.
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