
Suzuki modernisiert Produktionsstandort Esztergom mit Großinvestition
Magyar Suzuki Zrt., die europäische Produktionsgesellschaft des japanischen Automobilherstellers Suzuki, hat eine umfassende Modernisierung ihres Werks im ungarischen Esztergom abgeschlossen. Im Rahmen einer Investition von fast 24,5 Millionen Euro wurden zentrale Bereiche der Fertigung technologisch aufgerüstet – darunter Montage, Schweißerei, Lackiererei sowie das Stoßfängerwerk. Ziel ist es, Prozesse zu automatisieren, digitale Kontrollsysteme zu integrieren und den Energieverbrauch nachhaltig zu optimieren.
Ein zentrales Element des Projekts ist der verstärkte Einsatz von Robotik und Industrie-4.0-Technologien. Durch die Modernisierung will Suzuki nicht nur die Produktionsqualität erhöhen, sondern auch Effizienz und Flexibilität verbessern – insbesondere mit Blick auf internationale Absatzmärkte. Aktuell fertigt das Werk in Esztergom unter anderem die Modelle Vitara und den neuen S-CROSS, die in zahlreiche Länder exportiert werden – darunter Mexiko, Japan und Neuseeland.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Entwicklung ist die Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen: Auf dem Werksgelände wurde eine Photovoltaikanlage installiert, die künftig über 8 Prozent des Strombedarfs decken soll. Damit spart Suzuki jährlich rund 1.700 Tonnen CO₂ ein und senkt die Energiekosten um etwa 270 Millionen Forint. Das Projekt ist Teil des staatlich geförderten „Factory Rescue Program“, das auf die langfristige Sicherung industrieller Standorte und die Förderung umweltfreundlicher Produktionsmethoden abzielt.
Suzuki ist seit 1992 in Esztergom aktiv und hat sich im Rahmen einer strategischen Partnerschaft mit der ungarischen Regierung langfristig zum Standort bekannt. Die jetzt umgesetzten Maßnahmen sind Teil eines kontinuierlichen Investitionskurses, der den Standort fit für die Zukunft machen soll – sowohl technologisch als auch ökologisch.
Mit dem Abschluss dieser Investition stärkt Suzuki nicht nur seine Wettbewerbsfähigkeit in Europa, sondern setzt ein klares Zeichen für nachhaltige, digitalisierte und leistungsfähige Fahrzeugproduktion im Zeitalter wachsender Anforderungen an Mobilität und Umweltverantwortung.