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KISTI
© /nimg/research/
Elektronikproduktion |

KISTI erhält Förderung für Nationales Exzellenzzentrum für Quantencomputing

Das Korea Institute of Science and Technology Information (KISTI) hat im Rahmen des staatlich geförderten Projekts „Quantum Computing Service and Utilization System Construction Project“ eine Finanzierung in Millionenhöhe gesichert. Ziel ist die Errichtung des ersten nationalen Exzellenzzentrums für Quantencomputing in Südkorea.

KISTI wird die Entwicklung und den Betrieb einer Quantencomputing-Plattform übernehmen, die sowohl akademische als auch industrielle Anwendungen unterstützen soll. Als Hauptanbieter der Quantencomputing-Technologie wurde das US-amerikanische Unternehmen IonQ benannt, gemeinsam mit dem südkoreanischen Cloud- und Infrastrukturdienstleister Megazone Cloud.

IonQ soll im Rahmen eines voraussichtlich bald abgeschlossenen Vertrags mit KISTI ein fortschrittliches Quantencomputersystem mit 100 Qubits liefern. Dieses System soll wegweisende Forschung sowie praxisrelevante industrielle Anwendungen ermöglichen. Gemeinsam beabsichtigen IonQ und KISTI, eine hybride Umgebung aus Quanten- und klassischen Rechensystemen zu entwickeln, die über eine private Cloud-Infrastruktur für den Fernzugriff zur Verfügung stehen soll.

„Im Rahmen des Projekts wird KISTI 'Tempo', IonQs Quantencomputer der nächsten Generation mit 100 Qubits, hosten“, erklärte das Institut in einem Beitrag auf LinkedIn. „Tempo basiert auf Barium-Ionen und bietet hohe Zuverlässigkeit, lange Kohärenzzeiten sowie eine vollständige Qubit-Vernetzung – ideale Voraussetzungen für breit anwendbare Lösungen in der Praxis.“

Niccolo de Masi, CEO von IonQ, betonte: „Wir fühlen uns geehrt, KISTIs Vorreiterrolle beim Aufbau einer weltweit führenden Quanteninfrastruktur in Korea zu unterstützen. Dieses Projekt ist ein bedeutender Beitrag zur Stärkung von Forschung und Innovation in Korea, und wir sind stolz darauf, unsere Technologie und Expertise einbringen zu dürfen.“

Auch Dr. Sik Lee, Präsident von KISTI, äußerte sich optimistisch: „Dank der Partnerschaft mit IonQ erwarten wir, umfangreiche Erfahrung im Betrieb, in der Bereitstellung und in der Anwendung von Quantenplattformen auf nationaler Ebene zu sammeln. Unser Ziel ist es, die Forschung zur Nutzung von Quantencomputern weiterzuentwickeln und das industrielle Ökosystem in Korea aktiv mitzugestalten.“

Die jetzt verkündete Förderung baut auf der bestehenden Zusammenarbeit zwischen KISTI und IonQ auf, die kürzlich durch eine gemeinsame Absichtserklärung (MoU) zur Förderung der südkoreanischen Führungsrolle in der globalen Quantenwirtschaft untermauert wurde.


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