
Arm rechnet mit deutlich steigenden Zahlen bei Server-Chips
Der Chiphersteller Arm will die jahrzehntelange Dominanz von Intel und AMD bei Zentralprozessoren für Server endgültig brechen. Im laufenden Jahr werde sich der weltweite Marktanteil derartiger Chips auf Basis von Arm-Entwürfen auf 50 Prozent mehr als verdreifachen. Das prognostiziert Mohamed Awad, der für diese Produkte verantwortliche Manager des Chip-Designers.
Er wies außerdem darauf hin, dass für die hochkomplexen Server-Chips höhere Umsatzbeteiligungen fällig würden als für andere Produkte. In Hochleistungsrechnern für Künstliche Intelligenz dienen Zentralprozessoren (Central Processing Unit, CPU) dazu, die meist von Nvidia stammenden Chips, die für die eigentlichen KI-Berechnungen zuständig sind, zu orchestrieren. Da Letztere besonders viel Energie benötigen, kommen in diesem Zusammenhang immer öfter Halbleiter auf Grundlage der Arm-Architektur zum Einsatz, weil sie als stromsparender gelten als die Konkurrenzprodukte von Intel und AMD.
Arm fertigt selbst keine Halbleiter, sondern entwickelt sie für andere Unternehmen. Diese zahlen der britischen Firma dann eine Gebühr für jeden verkauften Chip.