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© Siltronic
Analysen |

Siltronic sieht weiter erhöhte Vorratsbestände

Die Siltronic AG hat sich auch im Geschäftsjahr 2024 trotz schwieriger Rahmenbedingungen resilient gezeigt. Das berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Demnach erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 1.412,8 Millionen Euro (2023: 1.513,8 Millionen Euro) und ein EBITDA von 363,8 Millionen Euro (2023: 433,9 Millionen Euro) und bestätigte damit die Anfang Februar veröffentlichten Zahlen. In einem Umfeld anhaltender Nachfrageschwäche konnte eine solide EBITDA-Marge von 25,8 Prozent (2023: 28,7 Prozent) erreicht werden.

„Siltronic hat das Geschäftsjahr 2024 am oberen Ende der Erwartungen abgeschlossen und in einem schwierigen Marktumfeld konsequent gehandelt. Trotz wachsender Endmärkte, insbesondere durch künstliche Intelligenz, wird auch das Jahr 2025 von dem Abbau der weiterhin erhöhten Lagerbestände bei Chipherstellern und deren Kunden geprägt sein. Gleichzeitig arbeiten wir kontinuierlich an unseren Kosten, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken“, sagt Dr. Michael Heckmeier, CEO der Siltronic AG. 

Der Konzernumsatz ist im Geschäftsjahr 2024 um 6,7 Prozent – die Prognose lag im hohen einstelligen Prozentbereich – auf 1.412,8 Millionen Euro gesunken. Ursächlich hierfür waren leicht negative Preis- und Produktmixeffekte sowie eine geringere abgesetzte Waferfläche. Der Preisrückgang war bei älteren Produkttypen mit Durchmessern bis 200 mm am stärksten ausgeprägt.

Die Herstellungskosten sind im Jahresvergleich um 4,2 Millionen Euro auf 1.137,4 Millionen Euro gesunken. Dieser Rückgang ist in erster Linie auf die geringere abgesetzte Waferfläche zurückzuführen. Die Herstellungskosten sind prozentual weniger stark als der Umsatz gesunken, was vor allem auf investitionsbedingt gestiegene planmäßige Abschreibungen sowie eine geringere Fixkostenverdünnung zurückzuführen war. 

Siltronic erzielte im Berichtsjahr ein EBITDA in Höhe von 363,8 Millionen Euro (2023: 433,9 Millionen Euro). Die EBITDA-Marge von 25,8 Prozent (2023: 28,7 Prozent) zeigte sich trotz der langen Nachfrageschwäche weiterhin resilient – die Prognose lag bei 24 bis 26 Prozent. Hauptursachen für den Rückgang der EBITDA-Marge im Vergleich zum Vorjahr sind die geringeren Umsatzerlöse sowie ein verschlechtertes Ergebnis aus Wechselkurseffekten. 

Das Finanzergebnis hat sich im Jahresvergleich deutlich reduziert auf -24,9 Millionen Euro (2023: -0,5 Millionen Euro). Einerseits ist dies auf ein geringeres Nettoergebnis aus Geldanlagen zurückzuführen, andererseits führte die Kreditaufnahme zur Unterstützung der Finanzierung der Investitionen zu einem merklichen Anstieg des Zinsaufwands für Darlehen.

Für 2025 erwartet der Vorstand erneut ein Wachstum der Endmärkte. Nach einem Anstieg von sechs Prozent im Vorjahr wird für 2025 mit einem siebenprozentigen Wachstum gerechnet, wobei Anwendungen der Künstlichen Intelligenz einen wichtigen Treiber darstellen. Aufgrund der nur langsam sinkenden Lagerbestände bei Chipherstellern und deren Kunden werde sich dies größtenteils nicht in einer Verbesserung der Umsatzentwicklung der Siltronic niederschlagen. Dementsprechend rechnet der Vorstand mit einem Umsatz in der Größenordnung des Vorjahres. Die EBITDA-Marge wird in einem Bereich von 22 bis 27 Prozent erwartet. 


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