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© tesla Elektronikproduktion | 20 September 2016

Tesla ist immer noch zuversichtlich

Nach der massiven Berichterstattung über den 'Autopilot-Crash' rüstet Tesla nun nach. Der Autopilot darf die Welt nun auch über Radar sehen.

In einem Blog-Eintrag beschreibt das Unternehmen, dass im Update (Version 8) zur Software eine Reihe von minimalen Verfeinerungen mitgeliefert werden. Doch "das bedeutendste Upgrade für den Autopilot wird die Verwendung von erweiterten Möglichkeiten zur Signalverarbeitung sein. So soll ein Weltbild geschaffen werden; und dazu soll das Bordradar genutzt werden." Das Radar ist seit Oktober 2014 in allen Tesla Fahrzeugen, als Teil der Autopilot Hardware, eingebaut. Er wurde jedoch nur als ein zusätzlicher Sensor für die primäre Kamera und das Bildverarbeitungssystem genutzt, heißt es vom Unternehmen. Im Blog veröffentlichte das Unternehmen auch eine Problembeschreibung: jede Metalloberfläche mit einer Schalenform ist nicht nur reflektierend, sondern sie verstärkt auch das reflektierte Signal. Eine Getränkedose, deren konkaver Boden dem Auto zugewandt ist erscheint als ein großes und gefährliches Hindernis. Sie würden in diesem Fall jedoch nicht auf die Bremse treten. Das wiederum bedeutet im Wesentlichen: Fehlalarm vom Radarsystem. "Eine Vollbremsung ist von entscheidender Bedeutung, wenn Sie dabei sind auf ein großes Objekt aufzuschlagen. Im Fall einer Getränkedose ist es übertrieben. Zu viele dieser unnötigen Bremsungen würden bestenfalls sehr ärgerlich sein und im schlimmsten Fall zu Verletzungen führen", so das Unternehmen weiter. Der erste Schritt in der Problemlösung ist eine detailliertere Punktwolke. Software 8.0 erschließt den Zugang zu sehr viel mehr Radarobjekten und mehr Informationen pro Objekt. Im zweiten Schritt werden die 'Schnappschüsse zu einem "3D-Bild" verarbeitet. "Es ist schwer, mit einem einzigen Frame herauszufinden, ob ein Objekt stationär ist, sich bewegt, oder ob es sich um eine Störreflexionen handelt. Durch die Analyse von mehreren - zusammenhängenden - Frames (im Vergleich zu Fahrzeuggeschwindigkeit und Fahrrichtung) kann das Auto deuten, ob ein Objekt real ist und die Wahrscheinlichkeit einer Kollision ermitteln", heißt es abschließend.
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2019.10.11 15:09 V14.5.0-2