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© Harting
Elektronikproduktion |

Harting und Hirose wollen neuen Standard setzen

Die Harting Electronics GmbH, Espelkamp, und die Hirose Electric C. Ltd., Tokio, haben sich auf die gemeinsame Entwicklung, Produktstandardisierung und Vermarktung eines miniaturisierten Verbindungstechniksystems für 10Gbit Ethernet verständigt.

Vor über 10 Jahren kamen Anwender bei der Ethernet-Nutzung am RJ45 nicht vorbei. Dennoch war er für den Einsatz im industriellen Umfeld nicht optimal geeignet und nur durch gewisse Anpassungen einsetzbar. Vor diesem Hintergrund entwickelte Harting den weltweit ersten industrietauglichen feldkonfektionierbaren RJ45. Im Zuge der weltweiten Digitalisierung durch das Internet of Things and Services ist die Miniaturisierung von Komponenten und Schnittstellen in der Verbindungstechnik ein entscheidender Faktor. „Industrie 4.0 als Ausprägung des Internet of Things braucht vor allem eines: Eine Ethernet-Verbindung an jede Industrie 4.0-Komponente“, erklärt Philip Harting, Vorstandsvorsitzender der Harting Technologiegruppe. „Die Standardisierung und internationale Normung neuer leistungsfähiger Komponenten und Infrastrukturen ist unabdingbare Voraussetzung für den Markterfolg und bietet planerische Sicherheit.“ Auf der anderen Seite bietet Hirose Electric als Partner miniaturisierte Steckverbindungslösungen für kleine tragbare Geräte wie z.B. Mobiltelefone, Tablets und Kameras an. Dadurch hat Hirose Electric zur Miniaturisierung und Hochgeschwindigkeitsübertragung von elektronischen Geräten beigetragen. „Unsere Kunden profitieren zum einen vom gebündelten Know-how zweier Technologieführer, zum anderen von weltweiter Präsenz und Kundennähe“, erklärt Hirose-Präsident Kazunori Ishii. Weitere Details zur Kooperation wollen die Unternehmen im Herbst auf der electronica und der SPS/IPC Drives bekannt geben.

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2024.04.25 14:09 V22.4.31-2
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