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© SCHMID Leiterplatten | 29 August 2016

ILFA investiert in alkalische Ätzanlage von Schmid

Durch die Anschaffung einer neuen alkalischen Ätzanlage mit einem Recyclingsystem für Kupfer sowie eines Zinnstrippers erhöht ILFA seine Fertigungskapazität und setzt weiter auf den Ausbau seines technologischen Vorsprungs.
ILFA hat die alkalische Ätzanlage im Rahmen der Investitionsinitiative „Das Projekt µ“ beschafft. Mit einem Budget von 3,2 Millionen Euro für die Jahre 2015-2017 erweitert der Leiterplattenhersteller aus Hannover seine Produktionskapazität und baut seine technologischen Kompetenzen weiter aus.

Die alkalische Ätzanlage von SCHMID ermöglicht eine weitaus höhere Genauigkeit über die Ätzfläche und erreicht damit eine optimierte Geometrie des Ätzfußes. Außerdem kommt ILFA seinem Ziel näher, Line/Space Parameter bei 17 µm Kupferdicke von 30/30 µm und bei 35 µm von 50/50 µm prozesssicher fertigen zu können. Darüber hinaus senkt das von SCHMID gelieferte Equipment die Ausschussrate und die Anzahl der Nacharbeiten im Bereich Ätztechnik erheblich. Die Rüstzeiten verringern sich, da produktspezifische Rezepturen gespeichert werden können. Je nach Fertigungslos stellt die Anlage die zur Bearbeitung notwendigen Parameter automatisch ein.

„Wir haben die Anlage sehr kompakt, bedienfreundlich und für Wartungsarbeiten leicht zugänglich konstruiert“, sagt Stefan Rapp, Produktmanager von SCHMID. „Durch technische Verbesserungen hinsichtlich Dosiergenauigkeit, Chemieverschleppung und Filtration konnten wir die Maschinenverfügbarkeit weiter steigern. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit ILFA und dem Chemielieferanten MacDermidEnthone war es uns möglich, ein äußerst bedienerfreundliches Gesamtsystem zu liefern, das exakt auf die Bedürfnisse von ILFA zugeschnitten ist. Besonders die Reproduzierbarkeit des Ätzergebnisses durch im System hinterlegte Rezepturen verschafft ILFA einen erheblichen Wettbewerbsvorteil.“

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2018.09.21 11:51 V11.0.0-1