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© promobot Elektronikproduktion | 30 Juni 2016

Skynet und Todesstrafen für Roboter

Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal über entflohene Roboter und Todesstrafen schreiben würde. Und das alles in einem einzigen Artikel. (Zumindest nicht, bevor ich meinen 100. Geburtstag gefeiert habe).

Allerdings könnte einem russischen Promobot diese düstere Zukunft bevorstehen. Er konnte vor einiger Zeit aus einem Testgelände entfliehen. Sollten die Wissenschaftler seine Begeisterung für Freiheit und die Außenwelt nicht zügeln können, wird seine Zerstörung in Betracht gezogen, heißt es in einem Artikel auf Seeker.com. Wir sprechen hier über einen hilfreichen, interaktiven und - vermutlich - friedliebenden Roboter, der seine Augen in Herzen (Aw!) verwandeln kann und in der Regel Informationen über den Kundendienst anzeigt. Aber wie gelang es Promobot IR77 überhaupt das Labor zu verlassen? Ein Ingenieur in der Einrichtung in Perm (Russland) vergaß, auf dem Nachhauseweg, die Tür zu verriegeln. Das ist schon alles. IR77 schlüpfte leise aus dem Labor, streifte über die Grünflächen und machte sich auf den Weg in die Stadt. Auf einer Stadtstraße ging ihm dann der Strom aus. Neu aufgeladen und neu programmiert hat IR77 jedoch den kleinen Hauch von Abenteuer und Freiheit nicht vergessen. Er plant ein neues Entkommen und hat den Ausgang fest im Blick, erklärte Mitbegründer Oleg Kivokurtsev gegenüber dem russischen Nachrichtenportal Ura. Die einzige Lösung? Zerstörung. Die Frage ist nun, ob wir hier Wall-E (und einen wunderbar ausgedachten PR-Stunt) sehen oder ob es sich dabei um die ersten Anzeichen von Skynet / Terminator / Rebellion der Maschinen / Ende der Welt handelt. Darf dieser Bot am Leben bleiben?
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2019.06.25 20:13 V13.3.22-1