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Elektronikproduktion | 26 April 2007

Siemens: Kleinfeld gibt auf

Nach dem Hin und Her √ľber eine Verl√§ngerung des Vertrags als Vorstandsvorsitzender der Siemens AG hat Dr. Klaus Kleinfeld heute die Konsequenzen gezogen und dem Aufsichtsrat mitgeteilt, dass er f√ľr die anstehende Verl√§ngerung seines Vertrags zum 1. Oktober 2007 nicht mehr zur Verf√ľgung steht.
Er begr√ľndete seinen Entschluss mit den laufenden Diskussionen dar√ľber, die Vertragsverl√§ngerung erneut zu verschieben. ‚ÄěIn diesen Zeiten braucht das Unternehmen Klarheit √ľber seine F√ľhrung. Daher habe ich mich entschlossen, f√ľr die Verl√§ngerung meines Vertrags nicht mehr zur Verf√ľgung zu stehen“, so Kleinfeld.
Dr. Gerhard Cromme dankte Kleinfeld im Namen des Aufsichtsrats und des gesamten Unternehmens f√ľr seine entschlossene und erfolgreiche F√ľhrung von Siemens in den vergangenen zwei Jahren. ‚ÄěSiemens steht heute wirtschaftlich besser da, denn je. Unter der F√ľhrung von Dr. Kleinfeld ist eine strategische Neuausrichtung des Unternehmens gelungen, die den Erfolg nachhaltig absichern wird“, so Cromme. ‚ÄěDiese Strategie soll auch in Zukunft weitergef√ľhrt werden. Der Aufsichtsrat ist Dr. Kleinfeld dankbar, dass er bis zum 30. September 2007 weiter zur Verf√ľgung steht.“
Gleichzeitig wies Cromme auf den konsequenten Einsatz Kleinfelds bei der seit kurzem erfolgenden Aufarbeitung der aktuellen Korruptionsvorf√§lle hin. Gerade auch Kleinfelds Initiative und Entschlossenheit sei es zu danken, dass Siemens Fehlentwicklungen der Vergangenheit kompromisslos aufarbeite und den Anspruch verfolge zum guten Beispiel in Sachen transparenter und ordentlicher Unternehmensf√ľhrung zu werden. Daf√ľr habe Kleinfeld zusammen mit dem Vorstand eine effektive Projektstruktur etabliert, in der ein Team von exzellenten Experten die Untersuchungen mit einer klaren Strategie vorantreibe. Cromme betonte auch, dass die bisherigen unabh√§ngigen Untersuchungen der Kanzlei Debevoise & Plimpton keinerlei Anhaltspunkte f√ľr ein pers√∂nliches Fehlverhalten oder eine Mitwisserschaft Kleinfelds im Zusammenhang mit den Aff√§ren ergeben haben.
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