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© cacaroot dreamstime.com Elektronikproduktion | 28 April 2016

Aixtron: Auftragseingang und -bestand deutlich gestiegen

Der von Aixtron verbuchte Gesamtauftragseingang in Q1/2016 verbesserte sich im Vergleich zum Vorquartal signifikant um 42 Prozent auf EUR 44,4 Mio. (Q1/2015: EUR 48,9 Mio.; Q4/2015: EUR 31,3 Mio.).
Dies ist im Wesentlichen auf eine höhere Nachfrage nach Aixtrons Planetenreaktortechnologie für verschiedene Anwendungen zurückzuführen ist.

Auch der Anlagen-Auftragsbestand zum 31. März 2016 legte um 58 Prozent auf EUR 67,7 Mio. zu (Q1/2015: EUR 79,0 Mio.; Q4/2015: EUR 42,9 Mio.). Diese Entwicklung untermauert das erwartete Umsatzwachstum im verbleibenden Geschäftsjahr, so dass der Vorstand die im Februar abgegebene Prognose für das Geschäftsjahr 2016 trotz des verhaltenen ersten Quartals bestätigt.
Im Einklang mit dem niedrigen Auftragsbestand zum 31. Dezember 2015 gingen die Umsatzerlöse im ersten Quartal 2016 auf EUR 21,4 Mio. zurück (Q1/2015: EUR 40,3 Mio.; Q4/2015: EUR 62,5 Mio.).

Beim Vergleich des Q1/2016 EBIT zum Vorjahresquartal (Q1/2016: EUR -14,7 Mio.; Q1/2015: EUR -8,8 Mio.) sollten sowohl die laufenden Kosten von rund EUR 1,3 Mio. für die in Q2/2015 übernommene PlasmaSi, als auch die im Vergleich negative Differenz währungsbedingter Translations- und Bewertungsunterschiede in Höhe von rund EUR 4,7 Mio. zum Quartalsende beachtet werden. Unter Berücksichtigung dieser Effekte zeigt sich, dass nachteilige Volumens- und Auslastungseffekte in Q1/2016 durch einen vorteilhaften Produktmix, Produktivitätssteigerungen und bessere Kostenkontrolle kompensiert werden konnten.
Der Free Cashflow verbesserte sich in Q1/2016 im Vergleich zum Vorquartal um 42 Prozent auf EUR -20,3 Mio. (Q1/2015: EUR -12,1 Mio.; Q4/2015: EUR -35,0 Mio.) und hätte ohne die Rückerstattung der zweiten Hälfte der erhaltenen Anzahlungen von San’an Optoelectronics nahe dem break-even gelegen.

Geschäftsentwicklung

Positiv entwickelt sich vor allem das Geschäft mit Halbleitern für die Opto- und Leistungselektronik, da die Nachfrage nach hochleistungsfähigen und energieeffizienten Bauteilen für den Einsatz beispielsweise in Kommunikation, Datenspeicherung oder Elektromobilität stetig steigt. Zudem haben wir im ersten Quartal eine gestiegene Nachfrage insbesondere nach Produktionsanlagen für rot-orange-gelbe (ROY) LED verzeichnet. Die Nachfrage für Anlagen im Siliziumbereich verlief weiterhin schleppend, wir rechnen jedoch mit einer Erholung im Lauf der nächsten Quartale.

Die Umsatzerlöse im ersten Quartal 2016 lagen wie zuvor beschrieben bei EUR 21,4 Mio. (Q1/2015: EUR 40,3 Mio.; Q4/2015: EUR 62,5 Mio.). Grund hierfür ist die zuletzt schwache Nachfrage nach Produktionsanlagen für Galliumnitrid-basierte LED-Anwendungen und der damit verbundene niedrige Auftragseingang in Q3/2015 und Q4/2015.

Der Rückgang der Herstellungskosten in Q1/2016 aufgrund niedrigerer Umsätze im Jahres- und Quartalsvergleich wurde zum Teil durch Kosten der Unterauslastung in der Produktion sowie negative währungsbedingte Bewertungseffekte kompensiert. Im Jahresvergleich sanken die Herstellungskosten um 42 Prozent, gegenüber dem Vorquartal verringerten sie sich um 57 Prozent (Q1/2015: EUR 31,5 Mio.; Q4/2015: EUR 42,8 Mio.).

Vor dem Hintergrund der niedrigen Umsätze sind trotz des günstigen Produkt-Mix auch das niedrige Bruttoergebnis von EUR 3,1 Mio. und die Bruttomarge von 15 Prozent in Q1/2016 (Q4/2015: EUR 19,6 Mio.; 31 Prozent Bruttomarge) zu sehen.

Die betrieblichen Aufwendungen in Q1/2016 blieben im Jahresvergleich mit EUR 17,8 Mio. weitgehend stabil (Q1/2015: EUR 17,6 Mio.). Die laufenden Kosten von PlasmaSi und die im Vergleich negativen Währungseffekte konnten durch Produktivitätssteigerungen, bessere Kostenkontrolle und eine vertragliche Ausgleichszahlung kompensiert werden. Gegenüber dem Vorquartal (Q4/2015: EUR 21,1 Mio.) gingen die Betriebsaufwendungen um 16 Prozent zurück. Dies liegt hauptsächlich in höherer Produktivität und vorteilhafteren sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen (saldiert) begründet.

Die oben beschriebenen Entwicklungen führten im ersten Quartal 2016 zu einem Rückgang des EBITDA (Q1/2016: EUR -11,7 Mio. Q1/2015: EUR -6,4 Mio.; Q4/2015: EUR 1,3 Mio.) und des EBIT.

Das Nettoergebnis im ersten Quartal 2016 betrug EUR -15,5 Mio. und fiel damit unter das Niveau des Vorjahres sowie des Vorquartals (Q1/2015: EUR -9,5 Mio.; Q4/2015: EUR -1,9 Mio.).

Trotz der bereits genannten Rückzahlung an San’an sowie einer vertraglich vereinbarten Meilensteinzahlung von EUR 4,1 Mio. im Zusammenhang mit der im Jahr 2015 erfolgten PlasmaSi-Akquisition, beliefen sich die liquiden Mittel inklusive kurzfristiger Finanzanlagen zum 31. März 2016 auf EUR 181,9 Mio. (31. März 2015: EUR 263,2 Mio.; 31. Dezember 2015: EUR 209,4 Mio.).

Prognose

Die Umsatzentwicklung der ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2016 spiegelt den Auftragsbestand zum Ende des Jahres 2015 wider. Gegenüber dem Vorquartal verbesserte sich der Gesamtauftragseingang in Q1/2016 signifikant, was die Erwartung des Umsatzwachstums im verbleibenden Geschäftsjahr stützt. Daher bestätigt der Vorstand seine Prognose für das Geschäftsjahr 2016, wie sie im Februar 2016 veröffentlicht wurde.

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