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© siemens Elektronikproduktion | 14 April 2016

Planungs- und Simulationstool für Profinet-Netzwerke

Siemens bringt ein neues Software-Tool zur Auslegung und Simulation von Profinet-Automatisierungsnetzwerken auf den Markt.
Das ist eine Produktank√ľndigung von Siemens AG. Allein der Emittent ist f√ľr den Inhalt verantwortlich.
Der Siemens Network Planner Sinetplan richtet sich an Anlagenplaner, -bauer und -betreiber und unterst√ľtzt diese von der Planung √ľber die Inbetriebnahme bis hin zum Betrieb eines Profinet-Kommunikationsnetzes. Um die sp√§tere Betriebssicherheit zu gew√§hrleisten und Probleme w√§hrend der Inbetriebnahme zu vermeiden, wird das Netz bereits in der Planungsphase topologisch geeignet aufgebaut und m√∂gliche Engp√§sse durch etwa Lastspitzen simuliert. In der Betriebsphase bietet Sinetplan via Online-Scans, Traffic-Shapern oder Reporting-Funktionen Transparenz √ľber die Netzwerkauslastung bis auf Portebene der einzelnen Teilnehmer. Dies verhindert unn√∂tige Downtime durch Netz√ľberlast und erh√∂ht damit die Verf√ľgbarkeit des Netzes und der Produktion.

Eingesetzt wird Sinetplan insbesondere zur Planung und beim Betrieb von Profinet-Netzen, die zusätzlich zur zyklischen Realtime-Kommunikation azyklische Datendienste wie etwa TCP/IP nutzen. Bereits in Step 7 geplante Projekte werden einfach importiert, und bestehende Anlagen online gescannt, verifiziert und simuliert.

Fehlerhafte Auslegung oder √úberlast eines Profinet-Netzwerks kann zu Beeintr√§chtigung der Gesamtapplikation und im schlimmsten Fall zu Produktionsausf√§llen f√ľhren. Mit dem Siemens Network Planner Sinetplan l√§sst sich ein Profinet-Netzwerk bereits in der Planungsphase auf Betriebssicherheit pr√ľfen: ob ein Netz topologisch geeignet aufgebaut ist, welche Reserven der gew√§hlte topologische Aufbau bietet und wie man das Netzwerk vor unvorhersehbaren Lastspitzen (Bursts) sch√ľtzt. Dazu berechnet das Tool die Netzwerkauslastung durch den zeitkritischen zyklischen Profinet-I/O-Datenverkehr sowie den azyklischen, TCP/IP-basierten Datenverkehr von etwa Remote Operate Servern, Kameras, PCs oder Webserverzugriffen. Abh√§ngig von Topologie und angeschlossenen Netzwerkteilnehmern werden die Netzlasten simuliert und kritische Stellen aufgezeigt, bei denen die Netzwerkauslastung zu hoch ist. Zum Beispiel werden dabei Worst-Case Queuebelegungen der Ports sowie der Verbindungen berechnet. Mit geringem Aufwand l√§sst sich dann die Netztopologie umplanen und erneut eine Simulation starten. Das Ergebnis der Berechnung und Simulation kann in einem detaillierten Report gespeichert werden.
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2019.01.11 20:28 V11.10.27-2